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Erfahrungen mit einem Oberstufenkurs


Die Arbeit mit dem Medienpaket IM WESTEN NICHTS NEUES in einem Kurs im 13. Jahrgang der Kooperativen Gesamtschule Neustadt mit der übergreifenden Thematik "Kontinuität und Wandel in der Politik von Kaiserreich bis zum deutschen Faschismus an ausgewählten Beispielen" soll hier exemplarisch dargestellt werden. Dieses "Projekt" entstand aus der Kooperation der KGS mit der Landesmedienstelle Niedersachsen. Ziel war, medienpädagogische Aspekte in den regulären Kursunterricht des Faches Geschichte einzubringen.

Neben einem tabellarischen Kursüberblick erfolgt eine Beschreibung wesentlicher Abläufe aus den Stunden, die sich direkt mit dem Film beschäftigten - auf die übrigen Stunden wird nicht näher eingegangen.

Im abschließenden Resümee werden dann einige grundsätzlichere Gedanken dargelegt. Wir wollen mit diesem Kursmodell eine Möglichkeit der Integration filmanalytischer Arbeit in den Geschichtsunterricht vorstellen, bei der die Auseinandersetzung mit der FILMDARSTELLUNG überwiegt (Stunde 1-6, 14, 18-20). Fragen zum Film als QUELLE werden dabei mitreflektiert (Stunde 6 und 14). In einem zweiten Zugriff (Stunde 28-30) wird, im Rahmen der politischen motivierten Auseinandersetzungen am Ende der Weimarer Republik, der Film auch als Quelle bearbeitet.

Bemerkungen zur Lerngruppe

Die Lerngruppe bestand aus vier Schülerinnen und fünf Schülern, von denen drei Geschichte als drittes Prüfungsfach gewählt haben. Im Verlaufe des Kurses hat es - aufgrund der Belegungsverpflichtungen - immer wieder Wechsel in der Zusammensetzung des Kurses gegeben, die vor Beginn des Projekts die Arbeit eher behindert haben. Und obwohl die "Intimität" der Kleingruppe an sich schon eher die Wechselbeziehung von Beziehungs- und Inhaltsebene deutlich werden lässt, hat gerade die Arbeit mit dem Film die Integration einer neuen Schülerin erleichtert.