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Materialien zum Film

M 1: Auszüge aus der Begründung der Entscheidung der Berliner Filmprüfstelle vom 26. Januar 1933, den Film, der zunächst wegen der Gefahr „der Phantasieüberreizung“ ein Jugendverbot (Prüfentscheide Nr. 5857 / 20.12.1932 und Nr. 6049 / 06.01.1933) erhalten hatte, nun auch für Jugendliche freizugeben.

M 2: Unter M 2 sind die wesentlichen Dialoge der Sequenzen 15, 17 und 19 wiedergegeben. Den dramatischen Höhepunkt des Films bilden die Szenen in dem untergegangenen U-Boot, in dem die zehn Überlebenden mit dem moralischen Dilemma konfrontiert werden, dass sich nur acht von ihnen mit der mitgeführten Tauchausrüstung retten können, die verbleibenden beiden jedoch ertrinken müssen (Sequenzen 15 und 17). In Sequenz 15 verweigert die Mannschaft den Befehl des Kapitänleutnants Liers, sich zu retten und die beiden höchsten Offiziere (Liers und Frederiks) ihrem Schicksal zu überlassen. Durch den Kameradschaftsgeist seiner Untergebenen gerührt, spricht Liers den viel zitierten Satz: „Zu leben verstehen wir Deutsche vielleicht schlecht, aber sterben können wir jedenfalls fabelhaft.“ In Sequenz 17 begehen der Außenseiter Petermann und Oberleutnant Frederiks gemeinschaftlichen Selbstmord, um der übrigen Besatzung das Weiterleben zu ermöglichen. Die Schluss-Sequenz 19, Gegenstück zu Sequenz 4, zeigt wiederum die Verabschiedung der U-Boot-Männer am Bahnhof von Meerskirchen.

M 3: Ein kurzer Essay nimmt eine Einordnung der zu Beginn der Tonfilm-Ära entstandenen Weltkriegsdramen in das Thema „Film und Erster Weltkrieg“ vor.