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Sequenzprotokoll



Nr.
Inhalt
Länge
Zeit im Film

1

Vorspann.

2.02

0.00 – 2.02

2

Ein französischer Hof mit einquartierten deutschen Soldaten.

Die Französin Yvette kocht Kaffee für die Deutschen und muss sich der Zudringlichkeiten des Bayern erwehren. Plötzlich einsetzender französischer Beschuss zwingt Soldaten und Hausbewohner dazu, sich in den Keller zu flüchten.

3.07

2.02 – 5.09

3

Im Keller: Während seine Kameraden Karten spielen, bandelt der Student mit Yvette an. Draußen scharen sich deutsche Soldaten um einen Granattrichter und machen Späße, als das Signal zum Appell gegeben wird. Im Keller liegen sich der Student und Yvette in den Armen: Er wird gerufen und macht sich von ihr los.

2.47

5.09 – 7.56

4

Der Leutnant lässt die Kompanie antreten und abmarschieren. Sie ziehen in den nächtlichen Schützengraben ein und besetzen die Stellungen, während in der Nähe Granaten einschlagen.

1.40

7.56 – 9.36

5

Unter Artilleriebeschuss richten sich die Männer in ihrem Unterstand ein, als Alarm gegeben wird. Ein Treffer bringt den Unterstand zum Einstürzen.

Die Verschütteten stemmen sich gegen die herabsinkenden Deckenbohlen, während die Kameraden oben versuchen, den Unterstand freizugraben. Der Leutnant muss feststellen, dass der Beschuss von der eigenen, zu kurzen liegenden Artillerie herrührt. Karl und der Bayer können lebend geborgen werden.

4.24

9.36 – 14.00

6

Ein Meldehund wird losgeschickt. Unter dem fortdauernden Beschuss wollen sich die Männer aus dem vorderen Graben zurückziehen, werden jedoch vom Leutnant aufgehalten. Auf die Aufforderung „Freiwilliger Meldegänger vor“ meldet sich der Student und nimmt es auf sich, die Nachricht des Leutnants durch das Artilleriefeuer zum Regimentsgefechtsstand zu bringen.

2.57

14.00 – 16.57

7

Auf seinem Weg durch das Niemandsland explodiert in seiner unmittelbaren Nähe eine Granate. Er bleibt unverletzt, stößt aber kurz darauf auf den getöteten Meldehund.

1.05

16.57 – 18.02

8

Am Regimentsgefechtsstand. Ein Oberst gibt dem Kommandeur durch, dass sämtliche Leitungen an die Front zerschossen sind. Der Student trifft ein und gibt die Nachricht an die Offiziere weiter.

Ein Gefreiter requiriert vom Mittagessen der Offiziere heimlich eine warme Mahlzeit für den erschöpften Studenten.

3.20

18.02 – 21.22

9

Auf den Weg in die Kleinstadt, wo Yvette wohnt, kommt der Student an einer Mannschaft vorbei, die massenweise Holzkreuze tischlert. Am Hof angekommen, weckt er Yvette, die sich über das Wiedersehen sichtlich freut.

2.04

21.22 – 23.49

10

Der Leutnant zieht Bilanz der Verluste, die der Beschuss der eigenen Artillerie angerichtet hat. Er wird darauf aufmerksam gemacht, dass Karl an der Reihe ist, seinen Heimaturlaub anzutreten, und führt Beschwerde darüber, dass die Urlauber bei der Rückkehr an die Front „die Stimmung versauen“.

1.11

23.49 – 25.00

11

Die im Hof einquartierten Soldaten nehmen mit Befremden die Anwesenheit des Studenten zur Kenntnis, da sie wissen, dass dessen Bataillon an der Front liegt. Einer der Männer schützt Yvettes Liebhaber vor dem eintreffenden Feldgendarmen, der die bevorstehende Erschießung eines Deserteurs ankündigt. Yvette vergießt nach der Trennung von dem Studenten Tränen.

2.40

25.00 – 27.30

12

Karl, der auf Heimaturlaub geht, und der zurückkehrende Student treffen aufeinander und unterhalten sich: Karl freut sich auf seine Ehefrau, der Student berichtet von seiner Freundin.

1.10

27.30 – 28.40

13

Truppenbetreuung mit Kabarett, animierender Gesangsdarbietung, musikalischen Clowns und Kapelle.

8.23

28.40 – 37.03

14

Karl auf Heimaturlaub: Ein gut genährter Herr will von ihm wissen, wann die Frontsoldaten endlich in Paris wären. Vor einem Lebensmittelgeschäft steht eine Schlange Hausfrauen und Bedürftiger an: Karls Mutter sieht ihren Sohn das Haus betreten, kann aber ihren Platz in der Schlange nicht verlassen, in der sie seit dem Morgen ansteht.

2.16

37.03 – 39.19

15

In der Wohnung ertappt Karl seine Frau im Bett mit einem jungen Mann. Er greift zum Gewehr, lässt dann aber von dem Nebenbuhler ab, dessen Stellungsbefehl auf dem Tisch liegt. Nachdem der andere das Weite gesucht hat, weist Karl den Versuch seiner Frau zu einer Aussprache zurück. Stattdessen wäscht er sich und weist sie an, Kaffee zu kochen.

6.49

39.19 – 46.08

16

Das Lebensmittelgeschäft, vor dem Karls Mutter steht, wird ungeachtet der Proteste der davor Wartenden geschlossen. Die Mutter eilt zu Karl und seiner Frau in die Wohnung. Karls Frau gesteht ihr, was geschehen ist, während Karl im Nebenraum mithört und den Esstisch deckt. Karl, seine Frau und seine Mutter essen und trinken Kaffee. Während seine Frau das Bett macht, redet die Mutter ihm ins Gewissen, er wäre zu lange weggewesen. Nachdem die Mutter gegangen ist, legt sich Karl schlafen und verweigert die Annäherungsversuche seiner Frau.

5.38

46.08 – 51.46

17

An der Front: Der Student schreibt im Schützengraben einen Brief an Yvette, während seine Kameraden musizieren. Dann bricht Beschuss und Gewehrfeuer los. Französische Truppen dringen in den Graben ein und verschleppen einen der Deutschen. Während des deutschen Gegenangriffs kommt es zum Nahkampf zwischen dem Studenten und einem französischen Kolonialsoldaten, der seinen Gegner in einem Granattrichter erwürgt.

7.21

51.46 – 59.07

18

Am letzten Tag seines Heimaturlaubs verlässt Karl die Wohnung, nachdem er die verzweifelten Versuche seiner Frau abgewehrt hat, sich mit ihm zu versöhnen.

2.44

59.07 – 61.51

19

Yvette wird mit den zurückgehenden deutschen Truppen aus der zerschossenen Ortschaft evakuiert.

1.48

61.51 – 63.39

20

In einem Unterstand in der vordersten Linie telefoniert der Leutnant mit dem Regimentsgefechtsstand und erfährt, dass ein großangelegtes Artilleriefeuer bevorsteht. Auch deute alles auf einen Angriff der Franzosen in den frühen Morgenstunden hin. Karl trifft im Graben ein und wird von dem Bayern begrüßt.

2.18

63.39 – 65.57

21

Karl erfährt, dass der Student gefallen ist. Als er die Schreie eines Franzosen aus dem Niemandsland hört, glaubt er, dass es der Student sei, der schreit. Der Leutnant erscheint, begrüßt Karl und erklärt, er benötige vier Freiwillige für einen vorgeschobenen Posten. Karl meldet sich; auch der Bayer erklärt sich bereit.

3.50

65.57 – 69.47

23

Dann erfolgt der Sturm der französischen Infanterie, auf den die Verteidiger mit MG-Feuer antworten. Französische Soldaten gehen im Schutz von Tanks (Panzern) vor. Der Bayer wird tödlich getroffen, kurz darauf auch Karl. Die Franzosen überwinden die vorgeschobene Verteidigungsstellung und richten im den deutschen Graben ein Massaker an. Dann werden sie von nachrückenden deutschen Kräften zurückgeworfen. Der Leutnant hat den Grabenkampf überlebt, jedoch den Verstand verloren.

9.32

72.30 – 82.02

24

Der Leutnant, der von Sinnen schreit, wird in ein Lazarett gebracht, das in einer verwüsteten Kirche eingerichtet ist. Während draußen die Geschütze donnern, drängen sich drinnen die Verwundeten.

Auch Karl befindet sich unter ihnen. Im Sterben sieht er seine Frau vor sich. Neben ihm liegt ein Franzose und ergreift mit versöhnlicher Geste die Hand des Toten.

„Ende?!“-Titel.

6.16

82.02 – 88.18