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Deutschland nach 1945: Zeitgenössische Kurzfilme


Auf diesen Seiten werden vier Kurzfilme behandelt, die die britischen Besatzungsbehörden seit 1947 in Auftrag gaben.

Es handelt sich dabei zunächst um die Kurz-Spielfilme "Stadtmeier und Landmeier" und "Die Zauberschere", die von der Hamburger Junge Film-Union produziert wurden und die deutsche Bevölkerung zu sozialem Verhalten und Eigeninitiative erziehen sollten. Sie wurden in den Kinos als Vorfilme gezeigt.

Die britisch-deutsche Koproduktion "Kreis Resident Officer" war ausschließlich für Vorführungen in Großbritannien bestimmt. Der britischen Bevölkerung sollten die immensen Anstrengungen der Besatzungsbehörden zur Linderung der Not im Nachkriegsdeutschland vor Augen geführt werden.

Im 1949 von Rudolf W. Kipp realisierten Dokumentarfilm "Asylrecht" steht das drängende Thema "Flüchtlinge" in der britischen Zone im Mittelpunkt. Die Filme "Stadtmeier und Landmeier" und "Die Zauberschere" können als Streaming-Videoclips über das Internet gesichtet werden.

Neben der inhaltlichen Vorstellung der Filme wird hier auch auf die Hintergründe und Rahmenbedingungen eingegangen, die zu ihrer Entstehung führten.

Die Arbeitshinweise sollen Anregungen zur Arbeit mit den Filmen im Unterricht geben.