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Sequenzprotokoll

Nr.
Inhalt
Länge
Zeit im Film

1

Stellungsanzeigen und –gesuche in der Zeitung. Gabler sucht Platzer zuhause auf und umreißt kurz das Stellenangebot. Auf dem Fahrrad fahren Platzer und Gabler zu Gablers Haus. Gabler ermordet Platzer und verkauft dessen Fahrrad an einen Corps-Kameraden. Gemeinsam mit Christina schafft er die Leiche Platzers aus dem Wohnzimmer in den Keller, wo er sie vergräbt.

9.33

0.00 – 9.33

2

In Platzers Wohnung warten Herr Merkel und Platzers Verlobte vergeblich auf den Toten. Trinkfreudiges Beisammensein bei Gabler: Sein Kamerad teilt mit, das Fahrrad an Tischbein weiterverkauft zu haben. Gabler setzt Christina, die noch unter dem Eindruck des Erlebten steht, unter Druck und schärft ihr ein, er habe den Mord für ihre gemeinsame Zukunft begangen.

7.32

9.33 – 17.05

3

Platzers Schwester und Verlobte erkundigen sich bei Kommissar Schwerdtfeger nach dem Fortgang der Vermisstensuche. Schwerdtfeger zeigt einen von Platzer unterschriebenen Scheck vor. Im Gespräch mit Landgerichtsrat Konrad wird über ein Kapitalverbrechen im Zusammenhang mit der Firma „Blum und Company“ spekuliert.

4.16

17.05 – 21.21

4

Gabler erwirbt ein Jagdgewehr und zahlt mit einem von Platzers Schecks. Der misstrauische Ladenbesitzer schickt ihm seine Ehefrau nach, die Gabler in ein Tanzlokal nachfolgt, während der Waffenhändler mit der Polizei Rücksprache hält. Als seine Ehefrau vom Tanzlokal aus anruft, übernimmt der hinzugerufene Kommissar Schwerdtfeger das Gespräch. Im Tanzlokal kommt es daraufhin zu Gablers Verhaftung.

4.43

21.21 – 26.04

5

Verhör Gabler durch Schwerdtfeger: Gablers Freikorps-Vergangenheit kommt ans Licht. Gabler berichtet, er sei von zwei ihm nicht bekannten Männern in ein offensichtlich kriminelles Geschäft verwickelt worden, aus dem er sich im letzten Moment herausgezogen habe. Nähere Angaben kann er nicht machen. Für Schwerdtfeger deutet alles auf eine Verstrickung Jacob Blums hin.

6.04

26.04 – 32.08

6

Blum und sein Chauffeur Bremer werden verhaftet. „Identifizierung“ der beiden durch Gabler.

3.59

32.08 – 36.07

7

Christina und Gablers Freund treffen Schwerdtfeger beim Durchsuchen der Wohnung an: Als Christina in Tränen ausbricht, tröstet Schwerdtfeger sie.p>

2.57

36.07 – 39.04

8

Die Redakteure des „Völkischen Tageblatts“ verwenden die Pressemitteilungen der Polizei für spektakuläre Schlagzeilen. Landgerichtsrat Konrad, seine Frau und Sohn Egon beim Essen. Schwerdtfeger spricht vor, unterrichtet über den Fortgang der Ermittlungen und verbürgt sich für die Zuverlässigkeit Gablers. Die Ablehnung des Kautionsgesuchs für Blum wird beschlossen.

4.00

39.04 – 43.04

9

Frau Blum berät sich mit Anwalt und berichtet von antisemitischen Anfeindungen seit der Verhaftung ihres Ehemannes. Im Gefängnis erhält sie im Gegensatz zu Christina keine Sprecherlaubnis. Gespräch Christina und Gabler: Gabler spricht versteckte Drohung für den Fall gegen sie aus, dass sie nicht zu ihm hält. Schwerdtfeger lehnt Frau Blums Wunsch ab, den Untersuchungsrichter zu sprechen. Frau Blum sucht das Gespräch mit Wilschinsky, der ihr Mut zuspricht.

7.17

43.04 – 50.21

10

Befragung Gablers durch Konrad, dann Gegenüberstellung Gablers mit einer Anzahl von Häftlingen, unter denen Gabler Blum und Bremer als Täter heraussucht. Bei der erneuten Befragung durch den Landgerichtsrat nennt Gabler Tischbeins Namen, den er beim Gespräch Blums mit Bremer aufgeschnappt haben will.

5.24

50.21 - 55.45

11

Bei Tischbein werden sozialistische Literatur und Platzers Fahrrad vorgefunden und er daraufhin verhaftet.

1.52

55.45 – 57.37

12

Nach Hinrichtung des Doppelmörders Wiesener sucht Wilschinky das Gespräch mit Landgerichtsdirektor Hecht und Landgerichtsrat Konrad, die weder seinen Appell hören noch ihm Akteneinsicht gewähren wollen. Hecht und Konrad wittern eine Front aus Juden und Linken, die sich durch ihre Ermittlungen bedroht fühlen. Gespräch Wilschinsky mit Blums Anwalt: Wilschinsky beschließt, Kriminalrat Bonte aus Berlin für den Fall Blum anzufordern.

3.48

57.37 – 61.25

13

Bonte zu Gast im Hause Blum. Konrad beschwert sich bei Schwerdtfeger über den langsamen Fortgang der Steuerprüfungen der Firma Blum. Als Bonte vor der Tür steht, wimmelt Konrad ihn ab und befiehlt im Gegenzug Schwerdtfeger, seinerseits Druck auf Wilschinsky auszuüben.

4.05

61.25 – 65.30

14

Bonte bei Wilschinsky: Wilschinsky redet ihm zu, auf eigene Faust weiterzuermitteln. Als Schwerdtfeger eintrifft, um Wilschinsky belastendes Material gegen Blum vorzulegen, verbirgt Bonte sich hinter dem Vorhang, um das Gespräch mitzuhören. Der Belauschungsversuch misslingt jedoch, Schwerdtfeger bricht das Gespräch ab.

2.30

65.30 – 68.00

15

In der Kneipe begegnet Bonde „zufällig“ Schwerdtfeger: Sie tauschen sich unter Kollegen über den Fall aus. Bonte macht sich über die konstruierte Verbindung zwischen dem Kommunisten Tischbein und dem Devisenschieber Blum lustig.

2.50

68.00 – 70.50

16

Sitzung des Richtervereins: Landgerichtsdirektor Hecht hält eine Rede gegen die Einmischung Wilschinskys in die Ermittlungen im Fall Blum: „Die Unabhängigkeit der Justiz ist dieser Demokratie schon immer ein Dorn im Auge gewesen.“ Die Rede und die anschließende Verabschiedung einer Resolution werden durch einen Redakteur des Völkischen Tageblatts mitgehört. Schlagzeilen.

3.15

70.50 – 74.05

17

Landtagssitzung: Rede eines Deutschnationalen Hinkeldey wird mit Protest von links beantwortet. Ein losbrechender Tumult verhindert Wilschinskys Ansprache.

2.11

74.05 – 76.16

18

Bei der Überprüfung des Tatorts entdeckt Bonte Kugeln und die Leiche im Keller.

2.40

76.16 – 78.56

19

Durch die offensichtliche Unschuld Tischbeins beunruhigt, nehmen Konrad und Schwerdtfeger Gabler ins Kreuzverhör, der daraufhin eine neue Version seiner Geschichte vorträgt, nach der er Zeuge war, wie Blum Platzer erschoss.

4.52

78.56 – 83.48

20

Konrad konfrontiert Blum in der Zelle mit dem Geständnis seines vermeintlichen Komplizen.

1.34

83.48 – 85.22

21

Bonte spricht mit der Nachricht vom Auffinden der Leiche bei Wilschinsky vor. Bei Mitteilung sind Konrad und Schwerdtfeger unbeeindruckt, da ihre Männer nach Gablers „Geständnis“ die Leiche ebenfalls entdeckt hatten. Schlagzeilen.

2.45

85.22 – 88.07

22

Frau Blum kann endlich im Gefängnis mit ihrem Mann reden. Nach dem Gespräch trifft Frau Blum Kommissar Bonte, der sie auffordert, ihn nach Düsseldorf zu begleiten.

2.34

88.07 – 89.41

23

Bonte als Patient des Düsseldorfer Zahnarztes, bei dem Christina eine Stelle gefunden hat. Im Hotel findet Christina Frau Blum vor.

2.26

89.41 – 92.07

24

Bonte konfrontiert Konrad mit neuem Beweismaterial, beginnend mit dem Geständnis Christines. Hecht wird hinzugezogen, Gabler vorgeführt und mit den Untersuchungsergebnissen Bontes (Zeitungsannonce, Fahrrad, Corps-Kameraden, Blutspritzer, Kugeln und Revolver) konfrontiert. Nachdem Christina den Raum betritt und ihn dazu auffordert, gesteht Gabler, dass er die Tat allein beging und Blum und Bremer unschuldig belastete. Hecht distanziert sich von Konrad, dem er die Alleinschuld für das Ermittlungsdebakel gibt.

9.28

92.07 – 101.35

25

Schlagzeile „Gabler zu Tode verurteilt“. Der freigelassene Bremer im Gespräch mit seiner Frau. Herr und Frau Blum sitzen beim Abendessen, er äußert seine Befürchtungen in Bezug auf die Zukunft.

1.35

101.35 – 103.10