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Sequenzprotokoll


Nr.
Inhalt
Länge
Zeit
0
Titel, Credits, Zwischentitel: Berlin 1945, Die Stadt hat kapituliert
1.17

00.00 - 01.17

1
Schwenk über Trümmergrundstück. Ein Mann, Dr. Mertens, geht auf ein Kabarett zu.
0.55
01.17 - 02.12
2
Überfüllter Zug erreicht Bahnhof. Ankunft Susanne Wallners im zerstörten Berlin
1.38
02.12 - 03.50
3
Hausflur. Abwertende Beobachtung des betrunkenen Dr. Mertens durch seine Nachbarn
1.12
03.50 - 05.02
4
Werkstatt von Mondschein. Wiedersehen mit Susanne Wallner
1.02
05.02 - 06.04
5
Treppenhaus. Eine Mieterin erklärt Herrn Timm, dass Susanne Wallner Mertens' Wohnung bewohnt habe, bevor sie 1941 in ein KZ deportiert worden sei.
0.42
06.04 - 06.46
6
Werkstatt. Susanne und Mondschein. Gespräch über sinnstiftende Werte/Ziele beim "Neuanfang".
1.46
06.46 - 08.32
7
Susannes Wohnung. Auseinandersetzung mit Mertens über ihr Recht zu bleiben.
6.05
08.32 - 14.37
8
Kabarett. Mertens betrinkt sich und philosophiert über .
3.53
14.37 - 18.30
9
Werkstatt. Mondschein spricht mit dem skeptischen Mertens über den Sinn seiner Arbeit.
3.10
18.30 - 21.40
10
Susannes Wohnung. Sie putzt. Mertens ist von ihrem "Aufbauwillen" befremdet.
3.11
21.40 - 24.51
11
Dachgeschoßwohnung Timms. Mondschein sucht Rat bei diesem "Wahrsager", für dessen Kunst nach eigener Aussage "Hochkonjunktur" besteht.
1.11
24.51 - 26.02
12
Susannes Wohnung. Sie findet einen Brief, adressiert: "Frau Hauptmann Elise Brückner, nach meinem Tod zu übergeben."
0.46
26.02 - 26.48
13
Timms Zimmer. Dieser "weissagt" Mondschein baldiges Wiedersehen mit dem Sohn.
3.33
26.48 - 30.21
14
Werkstatt. Mertens (betrunken) bei Mondschein ...
0.53
30.21 - 31.14
15
Susanne in freudiger Erwartung Mertens. Enttäuschung, als dieser betrunken erscheint.
0.22
31.14 - 31.36
16
Hausflur. Hausbewohner echauffieren sich über Mertens.
0.10
31.36 - 31.46
17
Susannes Wohnung. Sie lehnt Mertens' Aufforderung zum gemeinsamen Trinken ab.
0.13
31.46 - 31.59
18
Hausflur. Zwei Hausbewohner - ihre Köpfe sind nur als verzerrter Schattenriss auf der Flurwand zu erkennen - "klatschen" über die "Liebesbeziehung" von Susanne und Mertens.
0.20
31.59 - 32.19
19
Susannes Wohnung. Susanne und Mertens am gedeckten Tisch. Streit über den Brief. Versöhnung auf der Straße vor der Ruinenlandschaft, die schließlich von den Oberkörpern des "glücklichen Paares" verdeckt wird.
4.16
32.19 - 36.35
20
Parallelmontage. Krankenhaus: Mertens wird angesichts eines stöhnenden Kranken ohnmächtig./Haus Brückners: Susanne übergibt den Brief, erfährt, dass Brückner (wohlhabend) lebt.
2.40
36.35 - 39.15
21
Susannes Wohnung. Sie arbeitet am Zeichenbrett und erzählt Mertens, dass Brückner lebt.
2.20
39.15 - 41.35
22
Mertens in Brückners Wohnung. Essen mit der Familie. Brückner erzählt heroisch von seiner Kriegsverletzung, gibt Mertens die Pistole zurück, die dieser ihm damals überlassen hatte. Mertens bleibt stumm, tritt wie betäubt den Heimweg an.
3.48
41.35 - 45.23
23
Susannes Wohnung. Gespräch mit Mondschein über den Sinn ihrer "Opferbereitschaft" gegenüber Mertens.
3.57
45.23 - 49.20
24
Büro von Brückner: Mertens kommt. "Strohwitwer" Brückner lässt sich von ihm durch die Trümmerlandschaft zu einer Bar führen. Mertens will Brückner erschießen. Das Auftauchen einer Frau, die einen Arzt sucht, hindert ihn. Mertens begleitet die Frau.
4.31
49.20 - 53.51
25
Wohnung der Frau. Mertens behandelt das kranke Kind.
3.59
53.51 - 57.50
26
Kabarett. Brückner amüsiert sich mit Tänzerinnen.
1.27
57.50 - 59.17
27
Wohnung der Frau. Mertens lehnt Bezahlung ab, verlässt ausgeglichen Mutter und Kind.
0.55
59.17 - 1.00.12
28
Susannes Zimmer. Mertens erklärt, dass er sie liebe.
1.46
1.00.12 - 1.01.58
29
Schaufenster von Mondscheins Werkstatt. Dieser wird in einem Sarg aus seinem Laden getragen.
0.53
1.01.58 - 1.02.51
30
Susannes Wohnung. Weihnachten. Mertens beschließt erneut, Brückner zu erschießen. Brief von Mondscheins Sohn kommt an.
5.44
1.02.51 - 1.08.35
31
Weihnachtsgottesdienst in einer zerbombten Kirche. Mertens, abseits stehend, wendet sich beim Anstimmen von "Stille Nacht" ab.
1.01
1.08.35 - 1.09.36
32
Brückners Fabrik. Dieser hält eine idealistisch-humanistische Weihnachtsansprache vor seinen Beschäftigten.
1.24
1.09.36 - 1.11.00
33
Überblendung: Weihnachten 1942 in Polen. (Hauptmann) Brückner ordnet die Erschießung von polnischen Zivilisten an, (Unterarzt) Mertens bittet vergeblich um Widerruf des Befehls und wird Zeuge der Exekution. Einblendung des Erschießungsberichts: "36 Männer, 54 Frauen, 31 Kinder. Munitionsverbrauch: 347 Schuss MG-Munition." Angriff des Dorfes durch feindliche Truppen. Unterholz/Wald. Der verwundete Brückner bittet Mertens um dessen Pistole, weil er nicht in Gefangenschaft geraten will, und überreicht ihm einen Abschiedsbrief an seine Frau.
4.42
1.11.00 - 1.15.42
34
Susannes Wohnung. Sie liest im Tagebuch Mertens', verlässt hastig die Wohnung. Die Kamera erfasst die letzte Eintragung: "Brückner lebt! Die Mörder sind unter uns! Weihnachten 1945!"
0.35
1.15.42 - 1.16.17
35
Brückners Fabrik. Das Eintreffen Susannes verhindert Mertens Selbstjustiz .
2.30
1.16.17 - 1.18.47
36
Fabrikhof. Schlussdialog. Susanne: Hans, wir haben nicht das Recht zu richten! Mertens: Nein, Susanne, aber wir haben die Pflicht, Anklage zu erheben, Sühne zu fordern im Auftrage von Millionen unschuldig hingemordeter Menschen!
0.23
1.18.47 - 1.19.10
37
Bildmontage: Brückners Gesicht in Nahaufnahme, seine Hände umklammern ein Gitter, das sich in ein Gefängnisgitter verwandelt. Dieses Bild wird nacheinander durch folgende Motive überblendet: Frau mit Kind, Kriegsversehrte, Soldatenfriedhof. Schlussbild: Drei Holzkreuze, Kamera fährt auf sie zu, bis Querbalken des mittleren Kreuzes bildfüllend ist.
0.50
1.19.10- 1.20.00