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Sequenzprotokoll

 

Nr.
Inhalt
Länge
Zeit im Film
0
Vorspann
2.20
0.00 - 2.20
1
Hamburger Hafen: Ein Bestattungsunternehmer (der Tod) empfängt das Publikum; ein Mann (Beckmann) und eine Frau (Anna) am Wasser. Der Tod: "Sie, das wäre doch ein schönes Liebespaar? Zeitgemäß, wie?"Ein alter Mann geht zum Ufer. Der Tod tritt hinzu, der alte Mann ist "der Gott, an den keiner mehr glaubt"; der Tod ist "der Gott, an den man glaubt".Beckmann und Anna reden über Freitod. Tod und Gott gehen ab.
6.54
2.20 - 9.14
2
Anna und Beckmann unterhalten sich. Anna beginnt, von ihrer Hochzeit zu erzählen.
2.21
9.14 - 11.35
3
Anna schildert ihre Hochzeit.
2.25
11.35 - 14.00
3a
RÜCKBLENDE Anna und Jürgen Gehrke heiraten kirchlich.
(0.50)
(11.35 - 12.25)
3b
RÜCKBLENDE Anna spricht über ihre damaligen Erwartungen
(0.17)
(12.25 -12.42)
3c
RÜCKBLENDE Annas Vetter hält die Hochzeitsrede.
(0.55)
(12.42 - 13.37)
3d
Anna fragt sich, warum sich alles so anders als erhofft entwickelt habe.
(0.23)
(13.37 - 14.00)
4
RÜCKBLENDE Anna und Jürgen tanzen auf einem Ball. Nach dem Ball macht er ihr einen Antrag, den sie sofort annimmt.
2.18
14.00 - 16.18
5
Annas Hochzeitsreise.
1.01
16.18 - 17.19
5a
Anna erzählt von ihrer Hochzeitsreise im August 1939.
(0.17)
(16.18 - 16.35)
5b
RÜCKBLENDE Gehrkes und Freunde reden über die Kriegsgefahr.
(0.44)
(16.35 - 17.19)
6
Beckmann und Anna sprechen über den Kriegsbeginn.
3.31
17.19 - 20.50
6a
Beckmann spricht über die Hölle damals, Anna über "hier" und "jetzt".
(0.30)
(17.19 - 17.49)
6b
RÜCKBLENDE 1940 wird Jürgen einberufen, Anna ist unglücklich.
(3.01)
(17.49 - 20.50)
7
Anna bietet ihm Zimmer und Essen an. Sie machen sich auf den Weg zu Annas Wohnung.
1.57
20.50 - 22.47
8
Beckmanns Hochzeit und die Geburt seines Sohnes, die Geburt von Annas Tochter.
1.47
22.47 - 24.34
8a
Im Gehen beginnt Beckmann zu erzählen.
(0.07)
(22.47 - 22.54)
8b
RÜCKBLENDE Beckmann heiratet Lisa.
(0.34)
(22.54 - 23.28)
8c
Beckmann erzählt von der Geburt seines Sohnes.
(0.09)
(23.28 - 23.37)
8d
RÜCKBLENDE Lisa liegt nach der Geburt im Krankenhaus.
(0.22)
(23.37 - 23.59)
8e
RÜCKBLENDE Anna liegt nach der Geburt ihrer Tochter im Krankenhaus.
(0.35)
(23.59 - 24.34)
9
Anna und Beckmann berichten über ihre Einsamkeit.
03.56
24.34 - 28.30
9a
Anna erzählt über die Gefallenenmeldung ihres Mannes, Beckmann über seine Rückkehr aus der Gefangenenschaft.
(0.18)
(24.34 - 24.52)
9b
RÜCKBLENDE Beckmann sucht in den Trümmern seine Wohnung. Sein Sohn ist tot, seine Frau in eine andere Wohnung einquartiert worden.
(0.59)
(24.52 - 25.51)
9c
RÜCKBLENDE Beckmann sucht seine Frau auf, die ihn für tot gehalten hat. Er geht wieder.
(2.39)
(25.51 - 28.30)
10
Anna erzählt von den Bombennächten und ihrer Flucht aus der Stadt.
1.38
28.30 - 30.08
10a
Beckmann: "So schnell ist man vergessen." Anna erinnert an die einsamen, vergessenen Frauen und Kinder in den Bombennächten.
(0.22)
(28.30 - 28.52)
10b
RÜCKBLENDE In einer Bombennacht hilft ein Fronturlauber Anna. Beim Entwarnungssignal küssen sie sich.
(1.16)
(28.52 - 30.08)
11
Annas Flucht und der Tod ihrer Tochter.
7.59
30.08 - 38.07
11a
Anna beginnt die Erzählung von der Flucht vor den Russen.
(0.28)
(30.08 - 30.36)
11b
RÜCKBLENDE Anna, ihre Tochter und eine Tante warten auf eine Gelegenheit zum Mitfahren. Ein PKW-Fahrer nimmt die drei auf sein Gut mit.
(2.35)
(30.36 - 33.11)
11c
RÜCKBLENDE Abends unterhalten sich der Gutsbesitzer und Anna. Der Gutsherr kann Anna durch seine galante Art für sich einnehmen.
(2.39)
(33.11 - 35.50)
11d
RÜCKBLENDE Am nächsten Tag bringt er sie nach Stolp, abends werden sie verladen, dabei kommt Monika zu Tode.
(2.17)
(35.50 - 38.07)
12
Anna erzählt von ihrer Einsamkeit. Beckmann spricht über die Schuld, die er im Krieg auf sich geladen hat. Sie erreichen die Wohnung.
2.00
38.07 - 40.07
13
Sie treten ein, Anna gibt ihm Kleidung, darunter die Trachtenjacke ihres Mannes. Anna sagt, sie fühle sich nutzlos und einsam - wie alle Frauen.
6.23
40.07 - 46.30
14
Anna berichtet von ihrer Wohnungssuche.
5.12
46.30 - 51.42
14a
RÜCKBLENDE Wohnungsamt: Ein Beamter teilt ihr mit, sie könne nur drei Tage in der Stadt bleiben. Ein Vermittler besorgt ihr ein Zimmer.
(1.56)
(46.30 - 48.26)
14b
Anna erzählt, Frau Puhlmann, die Wirtin, habe nur widerwillig vermietet.
(0.13)
(48.26 - 48.39)
14c
RÜCKBLENDE Frau Puhlmann zeigt Anna missmutig ihr Zimmer.
(0.41)
(48.39 - 49.20)
14d
RÜCKBLENDE Der Vermittler fordert Anna auf, ihre Reize nicht nur für ihn, sondern auch für seine Geschäfte einzusetzen. Sie wirft ihn hinaus.
(2.22)
(49.20 - 51.42)
15
Anna schildert menschliche Beziehungen als nur noch geschäftlicher Natur.
3.15
51.42 - 54.57
15a
Anna erzählt über den ihrer Ansicht nach geschäftsmäßigen Charakter der zwischenmenschlichen Beziehungen.
(0.38)
(51.42 - 52.20)
15b
RÜCKBLENDE Anna arbeitet in einer Fischfabrik; eine Kollegin will ihr einen Mann besorgen; Anna: "Die ganze sogenannte Liebe - ein Geschäft!"
(2.37)
(52.20 - 54.57)
16
RÜCKBLENDE Anna erzählt vom harten Winter.
1.07
54.57 - 56.07
17
Anna erzählt über ihre Beziehung zu Alfred.
6.22
56.07 - 1.02.29
17a
RÜCKBLENDE Anna lernt Alfred kennen und geht mit ihm.
(1.58)
(56.07 - 58.05)
17b
Anna erzählt, dass ihr das Gefühl, versorgt zu werden, in der Beziehung zu Alfred am wichtigsten war.
(0.24)
(58.05 - 58.29)
17c
RÜCKBLENDE Alfred hat zahlreiche Geschenke für Anna.
(0.39)
(58.29 - 59.08)
17d
Anna berichtet, es habe kein gutes Ende genommen.
(0.21)
(59.08 - 59.29)
17e
RÜCKBLENDE Zwei Polizisten treten ein, die sie offenkundig für eine Prostituierte halten.
(3.00)
(59.29 - 1.02.29)
18
Anna erzählt Beckmann, dass sie danach die Entscheidung getroffen habe, aus dem Leben zu scheiden.
2.10
1.02.29 - 1.04.39
18a
Anna sagt, dass sie für morgen aufs Präsidium bestellt worden sei.
(0.24)
(1.02.29 - 1.02.53)
18b
RÜCKBLENDE Der eine Beamte teilt Anna mit, dass Alfred sich getötet habe: "Schließlich müssen sie wissen, was sie angerichtet haben!"
(0.44)
(1.02.53 - 1.03.37)
18c
Anna sagt Beckmann, dass sie danach beschlossen habe, die Konsequenzen zu ziehen. Sie bedankt sich bei Beckmann fürs Zuhören und setzt sich.
(1.02)
(1.03.37 - 1.04.39)
19
Beckmann bedankt sich bei Anna. Er erzählt von seinen Schuldgefühlen, die von seiner Rolle als verantwortlicher Unteroffizier in Rußland herrührt. Er erzählt vom Besuch bei seinem ehemaligen Oberst.
2.19
1.04.39 - 1.06.58
20
Beckmann sucht den Oberst auf.
3.34
1.06.58 - 1.10.32
20a
RÜCKBLENDE Beckmann geht zur Wohnung des Obersts
(0.21)
(1.06.58 - 1.07.19)
20b
RÜCKBLENDE Der Oberst sitzt mit seiner Familie beim Abendessen, als Beckmann sich vorstellt und einen Alptraum zu erzählen beginnt.
(3.13)
(1.07.19 - 1.10.32)
21
TRAUMBILD Knochenxylophon, Parade der Gefallenen. Beckmanns Befehl wird verweigert, die Toten rufen seinen Namen. Beckmann schreit.
2.55
1.10.32 - 1.13.27
22
Beckmann will dem Oberst die Verantwortung für die Toten zurückgeben.
6.01
1.13.27 - 1.19.28
22a
Beckmann beginnt, einen Wachtraum zu erzählen.
(1.56)
(1.13.27 - 1.15.23)
22b
TRAUMBILD Nachts treten Frauen und Kinder an Beckmanns Bett und fragen nach ihren Männern, Vätern, Söhnen, Brüdern, Verlobten.
(0.50)
(1.15.23 - 1.16.13)
22c
Der Oberst verspottet Beckmanns Erzählung mit dem Hinweis, er solle damit auftreten, bevor er ihn zum Essen einlädt - und zur Körperpflege: "Werden sie erst mal wieder ein Mensch!" Beckmann: "Was, seid ihr Menschen?"
(3.15)
(1.16.13 - 1.19.28)
23
Beckmann entschließt sich, dem Rat des Obersts folgend, öffentlich aufzutreten.
2.14
1.19.28 - 1.21.42
23a
Beckmann erzählt Anna, er sei nach dem Besuch durch die Straßen geirrt und an einer Kabarettbühne vorbeigekommen.
(0.42)
(1.19.28 - 1.20.10)
23b
RÜCKBLENDE Beckmann betritt das Kabarett.
(1.23)
(1.20.10 - 1.21.33)
23c
Beckmann erzählt, dass er beim Theaterdirektor vorgesprochen habe.
(0.09)
(1.21.33 - 1.21.42)
24
RÜCKBLENDE Der Direktor gibt ihm eine Chance.
2.46
1.21.42 - 1.24.28
25
RÜCKBLENDE Beckmanns Bühnenauftritt.
7.37
1.24.28 - 1.32.05
26
Beckmann erzählt von seiner Mutter und vom Tod der Eltern.
4.45
1.32.05 - 1.36.50
26a
Er sagt, er sei am nächsten Tag zur Wohnung der Eltern gegangen.
(0.48)
(1.32.05 - 1.32.53)
26b
RÜCKBLENDE Als junger Mann kommt Beckmann spätnachts nach Hause, wo seine Mutter ihn erwartet und das Essen für ihn aufwärmt.
(1.12)
(1.32.53 - 1.34.05)
26c
Beckmann schildert diese Zeit als Paradies.
(0.12)
(1.34.05 - 1.34.17)
26d
RÜCKBLENDE An der Wohnungstür erklärt ihm eine Fremde, dass seine Eltern Selbstmord begangen hätten.
(2.33)
(1.34.17 - 1.36.50)
27
Beckmann: "Ich habe Hunger. Mir ist kalt. Ich bin müde. Ich kann nicht mehr." Er fällt ins Sofa. Nun erinnert sie sich daran, dass sie ihm etwas kochen wollte. Er schläft ein, sie geht und schließt die Tür.
3.53
1.36.50 - 1.40.43
28
Die bis dahin unfreundliche Frau Puhlmann zeigt sich nach der Betrachtung des schlafenden Beckmann hilfsbereit.
3.13
1.40.43 - 1.43.56
29
Beckmann träumt.
15.00
1.43.56 - 1.58.56
29a
Beckmann schläft, er beginnt zu träumen. TRAUMBILD Beckmann begegnet Anna und einem, für dessen Tod er sich verantwortlich fühlt.
(4.57)
(1.43.56 - 1.48.53)
29b
TRAUMBILD Beckmann begegnet dem alten Mann (Gott).
(2.49)
(1.48.53 - 1.51.42)
29c
TRAUMBILD Beckmann begegnet dem Tod in Gestalt eines Straßenfegers. Nach dessen Verschwinden kommt Anna zu ihm, auch sie verschwindet.
(5.17)
(1.51.42 - 1.56.59)
29d
TRAUMBILD Beckmann erblickt erneut den Einbeinigen, läuft davon und springt in die Elbe, die ihn an Land zurückwirft. Beckmann steht alleine da und ruft: "Warum schweigt ihr denn alle? Warum? Gibt denn keiner Antwort? Gibt keiner Antwort? Gibt denn keiner, keiner Antwort?"
(1.57)
(1.56.59 - 1.58.56)
30
Anna betritt das Zimmer, sie und Beckmann beschließen, füreinander die Verantwortung zu übernehmen. Einblendung "Ende"
4.36
1.58.56 - 2.03.32