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Sequenzprotokoll


Nr.
Inhalt
Länge
Zeit im Film

1

In der Druckerei: Die Abendausgabe des „Angriffs“ wird gedruckt. Hans Behnke in seiner Gefängniszelle. Impressionen aus dem belagerten Berlin 1945. Zusammengedrängte Menschen in der U-Bahn-Station Potsdamer Platz.

4.09

0.00 – 4.09

2

Im Gefängnis beginnt Hans, sich zu erinnern: „Es begann vor 20 Jahren…“ Hans und Lotte treffen einander am Bahnübergang, legen sich in die Sonne und beginnen einander zu duzen.

3.32

4.09 – 07.41

3

Schlangen von Arbeitslosen in Berlin, Hans und Lotte erfolglos auf Stellensuche. Lotte teilt Hans mit, dass er Vater wird. Er ist ausser sich vor Freude. Hans schlägt sich mit Gelegenheitsarbeiten durch.

3.36

07.41 – 11.17

4

Bescheidene Hochzeitsfeier von Lotte und Hans im engen Freundeskreis. Kurt hält eine Rede gegen „Klassendünkel, Völkerhetze, nationale Engstirnigkeit, Kriegsgeschrei“ und äussert die Hoffnung auf eine bessere Welt für die kommende Generation.

4.35

11.17 – 15.52

5

Hans holt die Hebamme und muss in der Küche warten, bis sie ihm seinen Sohn bringt.

3.22

15.52 – 19.14

6

Als Geschenk für den kleinen Helmuth bringt Kurt der jungen Familie einen Laufstall vorbei.

1.42

19.14 – 20.56

7

Hans beobachtet den Wohlstand der anderen, nimmt an Kommunistenaufmärschen teil und landet im Gefängnis. Gespräch Hans mit Kurt: er sorgt sich um seinen kränklichen Sohn und verflucht ihre armseligen Lebensbedingungen. Kurt wirft ihm vor, sich nicht für eine Besserung der Verhältnisse zu engagieren. Ein Hitleranhänger liefert sich ein Streitgespräch mit Kurt. Hans gerät mit streikenden Arbeitern aneinander, die Zeitungen berichten von der Machtergreifung der Nationalsozialisten.

6.24

20.56 – 27.20

8

Hans leistet dem alten Ehepaar Salomon einen Freundschaftsdienst. Beim Abendbrot mit Lotte überlegen beide, ob sie sich einen Urlaub in einem KdF-Bad leisten könnten. Ein Beauftragter der Fachschaft klingelt und sucht das Gespräch mit Hans, der erfolgreich den Hitlergruß vermeidet und durch sein Ausweichen das Misstrauen des Gastes erweckt. Der Rundfunkempfänger sendet einen Bericht vom „Reichsparteitag der Freiheit“ (1935).

6.24

27.20 – 33.44

9

In der Druckerei: Ein Gestapobeamter stattet dem Personalchef einen Besuch ab und erkundigt sich nach Hans Behnke, dessen Beförderung zum Rotationsmeister mit Raum steht. Der Gestapobeamte stößt sich daran, dass Hans kein Parteimitglied ist. Heimlicher Besuch von Kurt bei Lotte. Der Gestapobeamte horcht Hans wegen seines Schwagers aus. Lotte gibt Kurt Geld für dessen Flucht in die Tschechoslowakei.

4.44

33.44 – 38.28

10

Der Personalchef nötigt Hans vor dessen Beförderung zum Eintritt in die Partei.

1.32

38.28 – 40.00

11

Familienalltag bei Behnkes. Eine Postkarte von Kurt trifft aus Prag ein. Hans und Lotte beobachten den Abtransport des Ehepaars Salomon.

3.13

40.00 – 43.13

12

Marschierende HJ, Jungvolk-Unterricht durch den Bannführer. Der Bannführer und ein Adjutant spekulieren über den bevorstehenden Kriegsausbruch. Wehrübungen der Hitlerjungen bilden den Übergang zu Wochenschau-Aufnahmen vom Zweiten Weltkrieg. Gefallenenlisten werden gezeigt, „Stalingrad“.

2.41

43.13 – 45.54

13

Wohnung der Familie Behnke nach Bombenangriff: Ohne Vorwarnung erscheint Kurt und appelliert an Hans, seiner Widerstandsgruppe durch die Inbetriebnahme der Druckerpresse für eine Flugblattaktion einen Dienst zu erweisen. Hans sträubt sich zunächst dagegen, gibt aber schließlich dem Vorwurf der politischen Untätigkeit nach.

5.05

45.54 – 50.59

14

Der Bannführer hält vor den Hitlerjungen eine Ansprache, in der er Männlichkeit und Mut preist und vor „dunklen Elementen“ und „Landesverrätern“ warnt. Hans druckt derweil Flugblätter für die Widerstandsgruppe um Karl: „Schluss mit dem Wahnsinn des Hitlerkrieges“

1.51

50.59 – 52.50

15

Zufällig entdeckt Helmuth eines der Flugblätter. Im Zimmer des Personalchefs wird Hans vom Gestapobeamten zum Schicksal seines Schwagers verhört. Gleichzeitig wird auch Lotte in der Wohnung von einem Beamten befragt. Hans leugnet, das Anti-Hitler-Flugblatt zu kennen, das ihm der Gestapobeamte vorlegt. Ein Funktionär des Sicherheitsdienstes konfrontiert Lotte mit dem inhaftierten Kurt. Sie leugnet, ihn in den letzten Jahren gesehen zu haben.

4.14

52.50 – 57.05

16

Die Todesnachricht von Kurt trifft ein, Todesursache: „Herzinfarkt“. Vor Wut zertrümmert Hans das Hitlerbild in seiner Wohnung. Helmuth, der Zeuge der Szene wird, klingelt seinen Bannführer aus dem Schlaf.

3.16

57.05 – 60.21

17

Hans wird in der Druckerei von der Gestapo verhaftet. Verhör: Hans wird Helmuth gegenübergestellt. Ende der Rückblende.

2.31

60.21 – 62.52

18

Hans in seiner Zelle. Erbitterte Kämpfe im Stadtzentrum. Die Sprengung der Spreebrücken verursacht Überschwemmungen in den U-Bahn-Tunneln: Die dort zusammengedrängten Menschen ertrinken.

4.57

62.52 – 67.49

19

Die Wachmannschaft des Moabiter Gefängnisses treibt die Häftlinge aus ihren Zellen. Als sie auf dem Hof erschossen werden sollen, wird dies durch das Eintreffen von Rotarmisten verhindert.

2.01

67.49 – 69.50

20

Bannführer und Helmuth retten sich in ein Gebäude, wo der Bannführer die Uniform ablegt und gegen Zivilkleidung auswechselt. Helmuth ist fassungslos. Zug der Gefangenen durch das zerstörte erlin, Lotte unter den Toten. Die Zeitungspressen arbeiten wieder: „Bilanz des Zweiten Weltkrieges: 33,8 Millionen Menschen“

3.02

69.50 – 72.52

21

Helmuth und Inge im Treppenhaus von Hans’ Wohnung. Helmuth bringt den Mut auf, Hans aufzusuchen. Der Vater umarmt ihn und vergibt ihm. Helmuth wird zivil eingekleidet. Hans spricht zu ihm von der Schaffung einer Welt ohne Krieg und Not.

5.34

72.52 – 78.26

22

Helmuth und Inge treffen einander am gleichen Bahnübergang. Sie liegen in der Sonne, und Helmuth beharrt darauf, dass sich das Geschehene nicht wiederholen darf. Gemeinsam schlagen sie einen anderen Weg ein als Helmuths Eltern vor zwanzig Jahren.

1.34

78.26 – 80.00