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Sequenzprotokoll


Nr.
Inhalt
Länge
Zeit im Film

0

Vorspann, Credits

1.52

0.00 - 1.52

1

Der ehemalige Kranführer Hans Richter kehrt mit Fritz, einem Kriegskameraden, in seine zerstörte Wohnung in einem ebensolchen Berliner Mietshaus zurück. Er trifft hier auf die Kriegswitwe Edith Schröder und deren Tochter Helga. Hans erfährt, dass sein Sohn Werner noch lebt und bald nach Hause kommen wird.

5.59

1.53 - 7.52

2

In der zerstörten Wohnung: Hans Richter blättert in alten Fotoalben, erinnert sich an schöne Momente, die er mit seinem kleinen Sohn im Vorkriegs-Berlin erlebte (Rückblenden).

2.57

7.53 - 10.50

3

Die Gegenwart reißt Hans Richter aus seinen Träumen: Durch die Trümmerwände des Mietshauses beobachtet er die heranwachsende Mizzi Burghardt und ihren Freund Walter sowie das alte Ehepaar Heise.

3.31

10.51 - 14.22

4

Hans geht zu seinem alten heruntergekommenen Kran, der in einem Binnenhafen steht. Hoffnungsvoll pflückt er ein Gänseblümchen, steckt es sich ans Revers.

1.19

14.23 - 15.42

5

Hans schaut unternehmungslustig bei Edith Schröder herein, verspricht einen Treibriemen für die Nähmaschine und ein Kaffeesieb zu organisieren. Er trifft den alten Studienrat Heise, der ihn auf den schwarzen Markt in der "Alleestraße" hinweist.

1.35

15.43 - 17.18

6

In der Wohnung der Burghardts: Frau Burghardt schimpft mit ihrer Tochter Mizzi, die bei der Kartoffelernte helfen soll. Hans Richter kommt herein, redet Mizzi gut zu; Edith Schröder gibt er den versprochenen Treibriemen (den Gürtel von Fritz) und ein Sieb, dazu noch Butter, Wurst und ein Huhn.

4.15

17.19 - 21.34

7

Vor dem Haus: Hans unterhält sich mit Walter, der keine "Papiere" hat und pessimistisch in die Zukunft sieht.

0.23

21.35 - 21.58

8

Schwarzmarkt vor der Haitibar in der "Alleestraße": Der alte Heise möchte etwas verkaufen, wird aber bei einer Razzia verhaftet. In der Bar sitzen einige Schieber, Hans' Kriegskamerad Fritz findet zu ihnen.

1.25

21.59 - 23.24

9

Hans besucht Bekannte in einer Gartenlaube, die ihre alten Arbeitsmöglichkeiten verloren haben.

1.34

23.25 - 24.59

10

In einer zerstörten Wohnung: Walter und Mizzi unterhalten sich: Während sie von einem schönen, luxuriösen Leben träumt, wird er seine Kriegserinnerungen nicht los.

1.54

25.00 - 26.54

11

In der Wohnung der Burghardts: Frau Burghardt legt Spielkarten, die ihr den Glauben an die Rückkehr ihres Mannes erhalten.

0.44

26.55 - 27.39

12

In der Wohnung der Heises: Der alte Heise kommt aus dem Gefängnis zurück.

0.44

27.40 - 28.24

13

Hans trifft in seiner Wohnung Mizzi, die auf eine Einladung von ihm wartet. Er gibt ihr etwas Wurst zu essen. Als sie ihren Egoismus provozierend darlegt, küßt er sie und schmeißt sie anschließend hinaus.

1.16

28.25 - 29.41

14

Vor Hans' Wohnung: Der inzwischen fein gekleidete Fritz lädt Mizzi in die Haitibar in der Alleestraße ein.

0.40

29.42 - 30.22

15

Hans Richter renoviert seine Wohnung mit Materialien, die er gegen mitgebrachte Lebensmittel eingetauscht hat (Überblendungstrick: Die verschiedenen Lebensmittel verwandeln sich in Baustoffe).

1.10

30.23 - 31.33

16

Mizzi kommt in die "Alleestraße".

1.14

31.34 - 32.48

17

Hans zeigt Edith seine renovierte Wohnung. Die angetrunkene Mizzi kommt dazu, gibt Hans eine Nachricht von Fritz, der ihn für eine "Landpartie" gewinnen will. Hans sagt zu.

2.03

32.49 - 34.52

18

Hans ist mit einer Pferdekutsche unterwegs nach Bernau.

1.07

34.53 - 36.00

19

Verschiedene Schauplätze: Von der "Alleestraße" ausgehend werden Zigaretten im Kreislauf des Schwarzmarktes immer teurer.

0.55

36.01 - 36.56

20

Walter versucht vergebens in einer Amtsstube eine Anmeldebescheinigung zu bekommen.

0.51

36.57 - 37.48

21

Auf der Landstraße: Selbstsicher schmuggelt Hans verschiedene Waren mit seiner Kutsche durch eine Kontrolle der Polizei.

1.29

37.49 - 39.17

22

Auf der Straße: Ein Arbeiter ersteht auf dem Schwarzmarkt eine Zigarette für 8 Mark. (Durch die Einblendung seines Lohnzettels erfährt der Zuschauer dessen Wochenverdienst: 35,10 Mark.)

0.18

39.18 - 39.36

23

Hans kommt mit Kisten beladen in die Haitibar zu seinen Auftraggebern, die ihn geschnappt und die Ware verloren glaubten. Nachdem er sich großzügig hat auszahlen lassen und nun zu ihrem Kreis gehört, feiert er ausgelassen.

4.35

39.37 - 44.12

24

Werner kehrt, von einem Kriegskamerad gestützt, zurück und betritt das Haus, in dem sein Vater wohnt.

0.56

44.13 - 45.09

25

Hans Richter verlässt angetrunken die "Alleestraße". Vor der Tür trifft er Walter, der auf Mizzi wartet.

3.13

45.10 - 48.23

26

In Ediths Wohnung: Edith berichtet Werner Gutes über seinen Vater. Hans kommt dazu, erkennt, dass sein Sohn seine Sehkraft verloren hat. Werner macht ihm Hoffnung auf Heilung.

3.09

48.24 - 51.33

27

Hans, Edith und Werner fahren mit einem Auto durch das zerstörte Berlin zu einem Krankenhaus. Als Werner erfährt, dass sie in der Potsdamerstraße sind, tauchen vor seinem geistigen Auge schöne Bilder des unzerstörten Berlins auf. (Rückblenden)

3.26

51.34 - 55.00

28

Mizzi, schick gekleidet, bringt Lebensmittel in die Wohnung ihrer Mutter. Gegenüber Walter verteidigt sie ihren Lebenswandel.

1.32

55.01 - 56.33

29

In der Wohnung der Heises: Der alte Heise und seine Frau bereiten notgedrungen Gegenstände, die ihnen lieb sind, für den Verkauf auf dem Schwarzmarkt vor.

0.23

56.34 - 56.57

30

Edith und Helga besuchen Werner im Krankenhaus. Seine Genesung macht Fortschritte. Werner äußert Vorbehalte gegenüber dem Verhalten seines Vaters, der es immer sehr eilig habe, in die "Alleestraße" zu kommen.

0.53

56.58 - 57.51

31

Auf einem "Tauschmarkt": Der alte Heise versucht, verschiedene Gegenstände auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen.

1.35

57.52 - 59.27

32

Schwarzmarktgeschäfte in einem vornehmen Restaurant. Hans Richter "schiebt" mit, wenn auch etwas distanziert.

1.55

59.28 - 1.01.23

33

Wieder genesen verlässt Werner Richter die Klinik. Auf dem Weg nach Hause sieht er Kriegsversehrte, in den Trümmern arbeitende Menschen (Dokumentaraufnahmen!), Elend, aber auch Luxus und Überfluss in der "Alleestraße".

3.21

1.01.24 - 1.04.45

34

In Hans' Wohnung: Beim Essen mit Hans, Edith und Helga empört sich Werner über die Ungerechtigkeiten, bei denen sein Vater mitwirkt. Werner will beweisen, dass es auch anders geht und verlässt die Wohnung. Auch Edith distanziert sich von Hans, der wütend, aber auch nachdenklich wird.

4.23

1.04.46 - 1.09.09

35

Fein gekleidet besucht Hans ehemalige Bekannte in der Gartenlaube und bei ihren neuen Arbeitsstellen; er spaziert an Arbeitern und Trümmerfrauen vorbei, die harte Aufbauarbeit leisten und hört im Vorbeigehen, wie der alte Lehrer Heise mit einer Schulklasse das "Vater unser" spricht. In seine Wohnung zurückgekehrt, fragt er sich verunsichert, was denn nun eigentlich nicht mehr stimme.

6.00

1.09.10 - 1.15.10

36

Hans besucht Werner auf dem Kran. Es kommt zu keiner Verständigung, Werner hält ihm seine schmutzigen Geschäfte vor, preist seine eigene ehrliche, glücklichmachende Arbeit. Vater und Sohn scheiden im Unfrieden.

4.04

1.15.11 - 1.19.15

37

Im Führerhaus des Krans: Werner lehnt das Angebot eines Kollegen ab, mit dem Kran eine Last etwas "abseitig" zu plazieren.

1.14

1.19.16 - 1.20.30

38

Walter, der in der "Alleestraße" einen gestohlenen Ring verkaufen möchte, wird dort von einem Kommissar verhaftet.

2.25

1.20.31 - 1.22.56

39

Hans, wieder in der "Alleestraße", will aussteigen, aber er kann sich gegenüber seinen Partnern nicht durchsetzen.

0.50

1.22.57 - 1.23.47

40

In einer Baubude am Hafen: Werner übernimmt von einem Kollegen - scheinbar aus reiner Gefälligkeit - den Auftrag, ein Paket in die "Alleestraße" zu bringen. Der darin enthaltene Schlüssel soll aber, wie er ahnt, für eine Verschiebeaktion mit dem Kran benutzt werden.

0.38

1.23.48 - 1.24.26

41

In der "Alleestraße" trifft man Vorbereitungen für eine größere Transaktion.

0.37

1.24.27 - 1.25.04

42

In Ediths Wohnung: Werner spricht mit Edith über die Angelegenheit. Derweil erhält Frau Burghardt die Nachricht vom Tode ihres Mannes. Werner entschließt sich, seinen Vater nicht an die Polizei zu verraten.

1.57

1.25.05 - 1.27.02

43

Der Kommissar, der Walter in der "Alleestraße" verhaftet hat, erzählt Mizzi, dass Walter sich umgebracht habe. Mizzi ist erschüttert, gibt dem Kommissar den Ring, den Walter seinerzeit gestohlen hatte. Der Kommissar nimmt Mizzi mit.

2.45

1.27.03 - 1.29.48

44

Werner besucht Hans Richter in der "Alleestraße" und gibt ihm - scheinbar als mitmachender Kurier - den Schlüssel. Plötzlich empört über den Seitenwechsel seines Sohnes ohrfeigt Hans ihn. Nun will Hans beweisen, dass es auch anders geht: Er erklärt seinen Partnern, dass Schluss sei. Eine Prügelei bricht los. Hans erkennt, dass sein Sohn doch ehrlich bleiben wollte. Die Polizei trifft ein, verhaftet einige Schieber, Hans bahnt sich einen Weg ins Freie.

3.10

1.29.49 - 1.32.59

45

Am Hafen versucht Fritz zu entkommen: Er springt auf ein fahrendes Schiff. Aber Hans Richter fischt ihn mit seinem Kran von Bord, taucht ihn ins Wasser und übergibt ihn der Polizei.

2.22

1.33.00 - 1.35.22

46

Zurück in der Wohnung zieht Hans wieder seine alten Sachen an, Edith kocht Kaffee und Werner spielt auf eine bevorstehende Feierlichkeit an, zu der man den schwarzen Frack noch brauche.

Einblendung: "Ende" auf schwenkenden Kran

1.23

1.35.23 - 1.36.46