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Der Rote Faden

 



Kurzbeschreibung

Der sogenannte „Rote Faden“ in Hannover ist ein Anfang der 1970er Jahre im Rahmen einer Imagekampagne entstandener 4,2 km langer aufgemalter Strich, der den interessierten Fußgänger zu wichtigen Sehenswürdigkeiten der Innenstadt führt.

Der gleichnamige Film sollte helfen, diesen Wegweiser populär zu machen. Dazu folgt eine junge Frau dem Weg des Roten Fadens. Im Stil der Zeit, schnell, betont locker und frech kommentiert, streift der Film so wichtige Stationen der hannoverschen Sehenswürdigkeiten. Eine besondere Bedeutung bekommen dabei die Objekte der hannoverschen Straßenkunst, die im Gestus des Films ebenfalls ironisch kommentiert werden.

Zunächst geht es vom Rathaus in die Altstadt und ins Historische Museum. Kurze Eindrücke des Flohmarktes und Bilder der Hannover-Messe sowie der Georgsstraße deuten auf die Stadt als Handels- und Einkaufszentrum. Nach einigen Blicken auf die „Stadt im Grünen“, Innenstadtimpressionen und das Wilhelm-Busch-Museum folgen Bilder vom U-Bahnbau am Kröpcke, wo alte und neue Architektur aufeinandertreffen. Die jüngst aufgestellten Nanas am Leineufer werden beäugt, und Bilder vom Altstadtfest zeigen das bunte und fröhliche Hannover. Am Ende des Films, der auf Originalton verzichtet, wird das Klischee des typischen Hannoveraners in Cartoons vorgestellt. Demgegenüber solle man sich – so der Film – doch lieber selbst ein Bild machen.

 

Filmographische Angaben

Produktion: Wolfgang Borges, UTV-Film - Cinevision International
Jahr: 1975
Format: 16-mm, f
Länge: 8 Minuten