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Sequenzprotokoll

 

Nr.
Inhalt
Länge
Zeit im Film
0
Titel und Vorspann
0.35
0.00 - 0.35
1
Einführung/Ausgangssituation: Mittels der Gegenüberstellung einer historischen Situation (anhand eines Gemäldes vom hannoverschen Markt) und der gegenwärtigen Nutzung des öffentlichen Raumes (dominiert von Verkehr und technischen Abläufen, von bloßer Zweckbestimmung) wird der Verlust der Straße bzw. von öffentlichen Plätzen als Kommunikationsorte beklagt
2.07
0.35 - 2.42
2
Aus der Erkenntnis dieser Situation heraus begründet Oberstadtdirektor Martin Neuffer (auf dem Flachdach eines Gebäudes am Aegidientorplatz stehend) die Entscheidung des hannoverschen Rats, ein Straßenkunstprogramm zu starten. Dabei wird auch die Entscheidung für moderne, abstrakte Kunst begründet: Lernprozesse sollen mobilisiert, Denkmodelle verändert werden.
2.58
2.42 - 5.05
3
Am Beispiel eines hannoverschen Bürgers, eines älteren Herrn, wird der „Abstand“ zwischen der Kunstwahrnehmung des „Durchschnittsbürgers“ und moderner Kunstauffassung bzw. den diese ausdrückenden Kunstwerken dargestellt.
1.11
5.05 - 6.16
4
Oberstadtdirektor Neuffer und der Off-Sprecher erläutern weiter das angelaufene Experiment „Straßenkunst“: Durch ständige, intensive Begegnung mit den Kunstwerken sollen die Bürger der gesamten Stadt sich mit moderner Kunst auseinandersetzen und ihre „Kunstblindheit“ überwinden.
0.47
6.16 - 7.03
5
Während Kunstwerke an verschiedenen Orten der Stadt aufgestellt werden, äußern sich verschiedene interviewte Passanten zum Experiment Straßenkunst
3.56
7.03 - 10.59
6
Der Künstler Roland Goeschl wird vorgestellt, bzw. erläutert er seine Kunstwerke und seine Auffassung vom Experiment Straßenkunst; die Kamera zeigt zwischendurch seine Objekte („Architekturwucherungen“)
1.17
10.59 - 12.16
7
Als nächster Künstler wird Klaus Goehling vorgestellt, der mit seinen „aggressionslösenden Spielobjekten“ eine Beitrag zu einer aggressionsentspannten Welt schaffen will. Man sieht Kinder wie Erwachsene mit verschiede-nen Objekten Goehlings spielen bzw. diese durch die Straßen bewegen
2.11
12.16 - 14.27
8
Während des ersten Altstadtfestes tritt die Londoner Dogg’s Troup, eine Straßentheatergruppe, singend und spielend auf
0.47
14.27 - 15.14
9
Der ungarische Künstler Janos Nadasdy schreibt, in einem Käfig aus Maschendraht sitzend, seine Eindrücke vom Straßenkunstprogramm auf, um sie anschließend mit dem Publikum zu diskutieren
0.45
15.14 - 15.59
10
In einem indirekten, nur durch den Schnitt hergestellten „Dialog“ geben Oberstadtdirektor Neuffer und verschiedene Passanten z.T. kontroverse Statements bzw. Meinungsäußerungen zu den Kosten des Straßenkunst-programms und zum Altstadtfest ab
1.35
15.59 - 17.34
11
Während diverse Bilder/Impressionen vom Altstadtfest gezeigt werden, äußern sich Besucher positiv darüber
1.23
17.34 - 18.57
12
Die holländische „Event Structure Group“ mit ihren begehbaren, auf den Maschsee (ein)gesetzten Objekten (Schlauch über den See, Tetraeder); eins ihrer Mitglieder erläutert das Projekt
1.31
18.57 - 20.28
13
Ein weiteres Projekt des Künstlers Klaus Goehling: „Gewohntes durch Überraschungseffekte wieder spürbar machen“, hier am Beispiel des Marstalltors gezeigt, das durch einen hineingezwängten großen Ballon verfremdet, bzw. akzentuiert wird
0.36
20.28 - 21.04
14
Weitere Bilder und Impressionen vom Altstadtfest: Musiker, tanzende Besucher, Künstler, Feuerschlucker
1.26
21.04 - 22.30
15
Ein Objekt des amerikanischen Künstlers Kenneth Snelson wird vorgestellt: Der „Nadelturm“ (im Volksmund auch „Hopfenstangen“ genannt, im Film vor dem Leineschloss, heute auf dem Waterlooplatz), der von kletternden Kindern vereinnahmt wird
0.57
22.30 - 23.23
16
Interviewte Passanten und Oberstadtdirektor Neuffer geben verschiedene Kommentare zum Straßenkunstprogramm
1.19
23.23 - 24.42
17
Die „aerokinetischen Objekte“ des Berliner Bildhauers Hein Sinken, insbesondere das Windspiel vor dem Stadtcafé, werden gezeigt und erläutert; den Künstler interviewt der Filmemacher Horst Latzke
1.12
24.42 - 25.54
18
Während der Off-Sprecher eine Zusammenfassung gibt, und einfordert, dem Straßenkunstprogramm eine Chance zu geben, werden parallel noch einmal viele Kunstwerke gezeigt und mit hannoverschen Stadtimpressionen zu einem kaleidoskopartigen Resümee montiert
2.41
25.54 - 28.35