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Nächtliche Bombardierung Hannovers 22./23.09.1943

 

Kurzbeschreibung

Die aus britischen Flugzeugen gedrehten Aufnahmen dokumentieren den Luftangriff der Royal Air Force vom 22./23. September 1943 auf Hannover. An diesem, einem der schwersten Angriffe, nahmen 632 Bomber der Royal Air Force sowie fünf amerikanische Flugzeuge teil. Ziel des Angriffs war das Zentrum mit den Bahnanlagen und der Continental AG. Allerdings wurden überwiegend die unbebaute Leinemasch und die südlichen Stadtteile Döhren, Wülfel und Bemerode getroffen. Der Angriff forderte 201 Tote und 176 Schwerverletzte, 5.000 Menschen wurden obdachlos. 287 Wohnhäuser, 16 Industriebetriebe und 9 öffentliche Gebäude wurden vollständig zerstört und 372 Wohnhäuser schwer beschädigt. Der Verlust an Bombern war allerdings mit 25 Maschinen beträchtlich.

Auf dem Filmdokument sind zu sehen – allerdings zum Teil schwer zu unterscheiden - Leuchtmittel (sog. „Christbäume“), die für die anschließende Zielmarkierung eingesetzt wurden, Bombenabwürfe, Einschläge, Brände und Abwehrfeuer. Das Filmdokument ist ein Ausschnitt aus einem längeren Abschnitt. Es stammt aus dem Imperial War Museum, London und hat im dortigen Filmarchiv die Signatur OPX 133.

Filmographische Angaben:

Produzent: Bomber Command (britische Luftwaffe)
Länge: 01:45 Minuten
35 mm, sw, stumm