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Sinnvolle Freizeit


Kurzbeschreibung

Ein Film von Heinz Koberg
Produktionskahr: 1962
Länge: 20 Min.
Originalformat: 16mm, sw

  

Der Film schildert die Arbeit des kurz zuvor eröffneten ersten hannoverschen Freizeitheims, des FZH Linden: Werken, Töpfern, Textilarbeiten, Musizieren, die Stadtbücherei, Schach- und Skatspiel und Briefmarkenclub, Gymnastik, Tanz, Tischtennis wie auch Orchester und Theater zeigen das breite Spektrum der dort möglichen Aktivitäten.
Der Verfasser des Films ist der im Jahr 2013 im Alter von 99 Jahren verstorbene Redakteur und Fotojournalist Heinz Koberg, der von 1949 bis in die 1970er Jahre auch als Dokumentarfilmer die Entwicklung der Stadt Hannover begleitet hat. Zu Anfang der 1960er Jahre rücken verstärkt Themen aus dem Erholungs- und Freizeitbereich in Kobergs Focus. „Sinnvolle Freizeit“ thematisiert die Sphäre der Erholung und sinnvollen Freizeitgestaltung als Ergänzung und Kompensation zur anstrengenden und monotonen Arbeitswelt, die hier durch Bilder einer Baustelle, von Fließbandarbeit und hektischem Verkehr dargestellt wird. Einerseits verdeutlicht der Film das damalige Konzept für den Aufbau von Freizeitheimen in Hannover, andererseits erlaubt er einen Blick auf die Besucher und Nutzer des Freizeitheims und ihre Aktivitäten in dem Haus. Der Film ist so ein Dokument für ein Stück Stadtgeschichte Hannovers und seiner Bewohner.
Die 2015 von der GFS editierte DVD basiert auf einer Rekonstruktion des damaligen Films. Da alle vorhandenen 16mm-Vorführkopien verschlissen waren, wurde das Bild von dem überlieferten stummen Umkehroriginal hochwertig digitalisiert. Im Schnittsystem Avid wurde der ebenfalls digitalisierte Ton neu angelegt und das Ganze als neue Digitalkopie ausgespielt.
Oberbürgermeister Stefan Schostok würdigte das Erscheinen des Films im Hinblick auf das 900jährige Jubiläum des Stadtteils Linden im Jahr 2015: „Anlässlich des Jubiläums werden diese alten Filmaufnahmen neu aufgelegt, um an die Entstehung des Freizeitheims zu erinnern, das in der Geschichte des Stadtteils eine große Rolle spielt.“