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NDW-Sonderbericht (1953)

Das Kino am Aegidientorplatz im Bau
Länge: 1 Min. 34 Sek.
Das Sujet beginnt mit Aufnahmen des Neuen Rathauses und des Kröpcke. Dann folgen Ansichten des noch hinter Planen verborgenen Theaters am Aegi. Die Architekten Hans Klüggelberg und Gerd Lichtenhahn werden vorgestellt. Die Front des Gebäudes wird verglast. Der Bildhauer Helmut Rogge arbeitet an einem Relief für die Inneneinrichtung des Theaters. Die Feuerwehr rückt an und sprüht die Fassade ab. Das Sujet schließt mit einem Schwenk über den Aegidientorplatz.
Sprecherkommentar: „Und die Welt blickte nach Hannover an der Lane [Leine!]. Die Messestadt bekam das neue repräsentative Filmtheater am Aegidientorplatz: Das Aegi-Theater entstand in der Rekordzeit von sechs Monaten. Eine Zeltplanverkleidung gestattete in den kalten Wintermonaten die Beheizung des Baues von innen und außen. Von den Architekten Klüppelberg und Lichtenhahn stammen die Baupläne. 1.453 Zuschauer sollen Platz finden. Für das Rang-Foyer schuf der Bildhauer Helmut Rogge die Reliefs „Tanz“ und „Musik“. Am schnellsten war wie immer die Feuerwehr zur Stelle. Sie verabreichte dem neuen Theater die erste und hoffentlich einzige kalte Dusche. Mit scharfem Wasserstrahl säuberte sie die schwarzglasierten keramischen Platten der Außenwand. Hannover freut sich auf die Filmvorführungen und das große, internationale Varieté in seinem neuen Theater am Aegi.

 

Das Sujet kann einschließlich einer Bildergalerie und zusätzlicher Informationen von der Datenbank des Wochenschau-Archivs abgerufen werden.