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Nacht und Nebel (F, 1955)


Die halbstündige Dokumentation „Nacht und Nebel“ des französischen Nouvelle Vague-Regisseurs Alain Resnais gilt als eine der gelungensten KZ-Dokumentationen überhaupt. Sie veranschaulicht anhand von Archiv-, Foto- und –Filmmaterial die Entstehung der Konzentrationslager, den Lageralltag, die gezielte Vernichtung der Lagerinsassen, ihre Überlebensstrategien und schließlich die Befreiung durch die Alliierten. Resnais’ künstlerisch gestaltete Dokumentation kontrastiert historische Aufnahmen mit Bildern der Lager Mitte der 50iger Jahre, die verfallen und von Gras überwuchert sind. Die Musik ist von Hanns Eisler, der Kommentartext stammt von dem Dichter Jean Cayrol, der selbst ein KZ-Überlebender ist.

Filmographische Angaben:

Nacht und Nebel
(Frankreich 1956)
Original-Titel: Nuit et bruillard
Regie: Alain Resnais
Produzenten: Philippe Lifchitz, Anatole Dauman und Samy Halfon
Kamera: Ghislain Cloquet
Musik: Hanns Eisler
Text: Jean Cayrol
Sprecher: Kurt Glass
Deutsche Fassung: Paul Celan

Laufzeit: 30 Minuten.

Deutsche Uraufführung: 01. Juli 1956

Bezugsquelle:

Der Film steht mit zahlreichen Arbeitsmaterialien über das Portal Merlin des NLQ für die Bildungsarbeit in Niedersachsen online zur Verfügung und kann hier abgerufen werden.

Für die nicht gewerbliche Nutzung kann der Film „Nacht und Nebel“ als VHS-Kassette unter der Bestellnummer 4241161 beim Medienverleih des Medienzentrums der Region Hannover (MZRH) ausgeliehen werden. Zur Freitextsuche im Online-Medienkatalog des MZRH gelangen Sie hier.