Sequenzprotokoll
Grundlage des folgenden Sequenzprotokolls stellte die 4-Kassetten-Ausgabe des Films dar. Lanzmann selbst teilt „Shoah“ in einen ersten und einen zweiten Film: In dieser Unterteilung wurde der Film auch im Fernsehen ausgestrahlt. Sie wurde in der 4-Kassetten-Version zwischen der zweiten und der dritten Kassette beibehalten. Die Trennungen zwischen der ersten und der zweiten bzw. der dritten und vierten Kassette fallen dagegen relativ willkürlich aus.
Kassette 1:
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Nr. |
Inhalt |
Länge |
Zeit |
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01. |
Vorbemerkung, Danksagung, Titeleinblendung und Vorspann. |
12.27 |
0.00 – 12.27 |
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02. |
Gespräch mit Mordechai Podchlebnik. |
23.15 |
12.27 – 35.43 |
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03. |
Gespräch mit der Auschwitz-Überlebenden Paula Biren. |
10.28 |
35.43 – 46.11 |
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04. |
Kolo: Gespräch mit Pan Falborski über die Deportation von Juden aus Kolo nach Chelmno. |
6.49 |
46.11– 53.00 |
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05. |
Gespräch mit dem Bauern Czeslaw Borowi in Treblinka, dem ein Feld in der Nähe des ehemaligen Lagers gehört. |
14.30 |
53.00 – 1.07.30 |
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06. |
Blick vom fahrenden Zug. |
17.55 |
1.07.30 – 1.25.25 |
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07. |
Zug fährt im Bahnhof Sobibor ein. Der ehemalige Hilfsweichensteller Jan Piwonski zeigt, wo sich das Lagergelände befand. |
6.31 |
1.25.25 – 1.31.56 |
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08. |
Der Auschwitz-Überlebende Rudolf Vrba in New York beschreibt den Verlauf der Zugankünfte in Auschwitz. Die Kamera zeigt das Tor von Auschwitz aus der Ferne und nähert sich diesem langsam über die Gleise. |
22.34 |
1.31.56 – 1.53.30 |
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09. |
Altes Paar tanzt in Kneipe zu modernem Schlager. |
5.41 |
1.53.30 – 1.59.11 |
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10. |
Der Funkwagen von Lanzmanns Team ist zu sehen. |
14.49 |
1.59.11– 2.14.00 |
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11. |
„Schwarze Wand“ in Block 11 in Auschwitz. Kamerafahrt durch das Lager. |
17.22 |
2.14.00 – 2.27.18 |
Kassette 2:
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Nr. |
Inhalt |
Länge |
Zeit |
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01. |
Titeleinblendung. |
4.31 |
0.00 – 4.31 |
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02. |
Szene im Franziskaner Poststüberl in München: Der Wirt verweigert das Interview. |
7.47 |
4.31 – 12.18 |
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03. |
Ein Zug fährt ins winterliche Sobibor ein. |
6.34 |
12.18 – 18.52 |
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04. |
Zelle 13 im Block 11 von Auschwitz. Bilder vom Krematorium. Filip Müller berichtet Szenen, die sich vor der Vergasung abgespielt haben. |
7.30 |
18.52 – 26.22 |
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05. |
Der Historiker Raul Hilberg über die „Erfindung der Endlösung“, die er in einen historischen Kontext stellt. |
8.20 |
26.22 – 34.42 |
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06. |
Fahrt des Funkwagens. Heimlich mitgeschnittenes Gespräch mit dem ehemaligen SS-Angehörigen Franz Schalling, der im Winter 1942/43 bei Vergasungen mit Gaswagen in Chelmno beteiligt war. |
10.48 |
34.42 – 45.30 |
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07. |
Fahrt über die Landstraße nach Chelmno. Mordechai Podchlebnik berichtet von den Vergasungen durch die Gaswagen. |
11.33 |
45.30 – 57.03 |
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08. |
Lanzmann verliest einen Brief des Rabbis von Grabow von 19. Januar 1942. |
19.02 |
57.03 – 1.16.05 |
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09. |
Gespräch mit Martha Michelsohn über die Arbeitsjuden. Die Bootfahrt Simon Srebnik ist noch einmal zu sehen. |
11.18 |
1.16.05 – 1.37.23 |
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10. |
Autofahrt von der Kirche weg. Pan Falborski schildert die Fahrten der Gaswagen und die Massengräber am Straßenrand. |
10.51 |
1.37.23 – 1.48.14 |
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11. |
Das Ruhrgebiet. Lanzmann verliest ein Schreiben mit der Kennzeichnung „Geheime Reichssache“ vom Juni 1942, das bauliche Modifikationen der Gaswagen fordert. Ein Lastwagen mit Fahrgestell der Firma Saurer ist zu sehen. |
6.36 |
1.48.14 – 1.54.50 |
Kassette 3:
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Nr. |
Inhalt |
Länge |
Zeit |
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01. |
Titeleinblendung. |
16.30 |
0.00 – 16.30 |
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02. |
In einem Friseursalon in Israel: Abraham Bomba berichtet von seiner Tätigkeit in einem Friseurkommando in Treblinka. |
18.11 |
16.30 – 34.41 |
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03. |
Gedenksteine in Treblinka. |
10.34 |
34.41 – 45.15 |
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04. |
Auschwitz: Rangierbahnhof im Winter. |
26.36 |
45.15 – 1.11.51 |
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05. |
Bilder aus Korfu und der Juden in Korfu. Moshe Mordo zeigt seine Häftlingsnummer und ein Anti-Hitler-Faltblatt und schildert das Schicksal seiner Familie. Gesänge in der Synagoge. Armando Aaron, Präsident der jüdischen Gemeinde von Korfu, erinnert sich an die Verhaftungen im Juni 1944 und die Reise nach Auschwitz. Aufnahmen vom fahrenden Zug aus. |
15.34 |
1.11.51 – 1.27.25 |
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06. |
Gespräch mit Walter Stier, dem ehemaligen Chef des „Büro 33“ der Reichsbahn. Er schildert den Unterschied zwischen normalen und Sonderzügen, den Sonderzügen für „Umsiedler“ und wird befragt nach seinem Wissen über die Vernichtung der Juden. |
24.54 |
1.27.25 – 1.52.19 |
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07. |
Ein Zug fährt nach Oswiecim (Auschwitz) ein. |
27.31 |
1.52.19 – 2.19.50 |
Kassette 4:
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Nr. |
Inhalt |
Länge |
Zeit |
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01. |
Titeleinblendung. |
37.50 |
0.00 – 37.50 |
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02. |
Gespräch mit Jan Karski, dem ehemaligen Kurier der polnischen Exilregierung: Er berichtet von seinen Begegnungen mit einem Bund- und einem Zionistenführer in Warschau 1942 und deren Hilfsgesuch an die Alliierten. |
38.26 |
37.50 – 1.16.16 |
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03. |
Gespräch mit Dr. Franz Grassler, dem ehemaligen Assistenten des Komissars Auerswald von Warschau, über seine verdrängten Erinnerungen. |
39.48 |
1.16.16 – 1.56.04 |
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04. |
Winterlandschaft. Gertrude Schneider und ihre Mutter in New York singen ein Lied. |
21.55 |
1.56.04 – 2.17.59 |
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05. |
Ein Zug fährt langsam an der Kamera vorbei. |
2.57 |
2.17.59 – 2.20.56 |