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Sequenzprotokoll (detaillierte Fassung)


1. Vorspann, erste Begegnung Guidos mit Dora und Ankunft in Arezzo:

Nr.

Inhalt

Länge

Zeit

01.1

Autofahrt Guidos und Ferruccios durch die toskanische Landschaft. Ferruccio rezitiert beim Fahren eins seiner Gedichte. Die Bremsen des Fahrzeugs versagen, das daraufhin zunächst von der Straße abkommt und dann durch eine am Straßenrand Spalier bildende Menschenmenge braust. Guido, der die Menschen mit ausgestreckter Hand zum Aus-dem-Weg-Gehen bewegen will, erhält zur Antwort den Faschistengruß, da die Dorfgemeinschaft einem unmittelbar danach eintreffenden Faschistenführer den Empfang bereiten wollte.

1.47

0.00 – 01.47

01.2

Zwecks Reparatur unterbrechen Guido und Ferruccio ihre Fahrt. Guido spaziert zu einem nahe gelegenen Bauernhof, wo ihm Dora, Grundschullehrerin und seine spätere Prinzessin, vom Heuschober in die Arme fällt.

3.00

01.47 – 04.47

01.3

Bei Nacht treffen Guido und Ferruccio in Arezzo und am Privathaus von Guidos Onkel ein. Dieser wurde soeben von zwei Schlägern überfallen.

1.47

04.47 – 06.34

01.4

Guido und Ferruccio laufen über die Piazza Grande und freuen sich des Lebens in der Stadt. Im Anschluss findet Ferruccio eine Anstellung bei einem bulligen Stoffhändler, dessen sich zankende Kinder auf die Namen Adolfo und Benino hören. Nach einem gescheiterten Versuch gelingt es Guido, dem Stoffhändler den Hut zu klauen.

1.43

06.34 – 08.17


2. Guidos Begegnung mit Rodolfo, Guido als Kellner im Restaurant seines Onkels und Wiederbegegnung mit Dora:

Nr.

Inhalt

Länge

Zeit

02.1

Guido beantragt im Ministerium die Eröffnung eines Buchladens und wird von dem faschistischen Bürokraten Rodolfo abgewiesen, dem er daraufhin unbeabsichtigt einen Blumenkübel auf den Kopf stürzt. Von Rodolfo verfolgt, rettet sich Guido auf ein Fahrrad, von dem er auf der Piazza Grande direkt in Doras Arme stürzt.

1.58

08.17 – 10.15

02.2

Im Hotelrestaurant des Onkels: Guido muss dem Onkel seine Fertigkeiten als Kellner vorführen.

2.26

10.15 – 12.41

02.3

Guido und Ferruccio im Gästezimmer des Onkels: Ferruccio erläutert Guido Schopenhauer: „Mit genug Willenskraft ist alles möglich.“ Guido erprobt das Neuerlernte sofort in der Praxis und bewegt Ferruccio mit seinem lautstark geäusserten Willen, das Licht zu löschen.

2.26

12.41 – 15.07

02.4

Guido und Ferruccio begegnen in einem Lokal einer bekannten Verlegerin. Guido setzt sich dafür ein, dass ein Kontakt zwischen beiden zustande kommt. Anschließend macht Guido Dora aus, die offensichtlich auch mit dem Faschisten Rodolfo bekannt ist, und versucht erfolglos, sich mit ihr zu verabreden.

4.01

15.07 – 19.08


3. Erster Auftritt Dr. Lessings, Guido übernimmt die Rolle des Schulinspekteurs:

Nr.

Inhalt

Länge

Zeit

03.1

Im Hotelrestaurant: Guido bedient den deutschen Arzt Dr. Lessing. Die beiden stellen einander kniffelige Rätselfragen. Anschließend bedient er einen Magistraten aus Rom, der ankündigt, am kommenden Morgen die Grundschule in Arezzo inspizieren zu wollen, an der auch Dora arbeitet.

3.49

19.08 – 22.57

03.2

Am nächsten Morgen in der Grundschule werden Vorbereitungen für den Besuch des Schulinspekteurs getroffen. Stattdessen erscheint jedoch Guido, der sich die Schärpe des Magistraten umgelegt hat. Nachdem er von Dora erfahren hat, dass sie am Wochenende im Theater sein wird, kommt Guido der Aufforderung nach, das Rassenmanifest vorzustellen, indem er die Beweglichkeit seines rechten Ohres, sein „überlegenes, reinrassiges Bein“ und schließlich seinen Bauchnabel zeigt, bevor der echte Inspekteur erscheint und er sich mit einem Sprung aus dem Fenster rettet.

5.19

22.57 – 28.16


4. Guido entführt Dora von der Oper zu einem Rendezvous:

Nr.

Inhalt

Länge

Zeit

04.1

In der Oper: Gespielt wird Offenbachs „Les contes d’Hoffman“. Guido beobachtet Dora, die mit Rodolfo in der Loge sitzt. Guido wendet den „Schopenhauer-Trick“ an, um mit ihr Blickkontakt herzustellen.
Als das Stück zu Ende ist, kommt es zu Verstimmung zwischen Dora und Rodolfo, weil Rodolfo gegen Doras Willen ein Abendessen beim Präfekten verabredet hat. Guido und Ferruccio begegnen Ferruccios Vorgesetztem, dem Guido zum zweiten Mal den Hut raubt.
Da es draussen aus allen Kübeln gießt, verlangt Dora von Rodolfo, er solle den Wagen holen. Da dieser identisch ist mit dem Fahrzeug, das Ferruccio fährt, arrangiert Guido eine Verwechslung, so dass Dora zu ihm in den Wagen steigt. Die Fahrt ist jedoch kurz, da Guido direkt vor dem Dom einen Unfall baut. Die beiden steigen gemeinsam aus, und Guido entrollt einen roten Teppich aus der Stoffsammlung des Schneiders, die Ferruccio im Auto hatte, damit er und seine Prinzessin trockenen Fußes durch die Nässe gelangen.
Obwohl Guido beim Weg durch die Stadt weiterhin Überzeugungsarbeit leistet und für kleine Überraschungen für Dora sorgt, erhält er dennoch keinen Abschiedskuss von ihr.

10.54

28.16 – 39.10


5. Guido rettet Dora vor der Verlobung mit Rodolfo:

Nr.

Inhalt

Länge

Zeit


05.1

Fest im Hotel zur Bekanntgabe einer Verlobung, die sich als die von Dora und Rodolfo herausstellt. Guido bringt ein Straussenei zu seinem Onkel, der gerade eine äthiopische Torte für die Festgemeinschaft herrichtet. Guido muss sich vor Rodolfo verstecken.
Dora schützt derweil vor ihrer Mutter Krankheit vor, um nicht zu ihrer Verlobung erscheinen zu müssen, und wird schließlich zum Aufstehen gezwungen.
Ein Gespräch zwischen Guido und Ferruccio wird durch einen aufgeregten Kellner unterbrochen.

3:34

39.10 – 42.44

05.2

Guido und der Kellner laufen zum Onkel, dessen Pferd von Faschisten grün bemalt und mit der Parole beschmiert wurde: „Achtung, jüdisches Pferd“.
Dora und ihre Mutter treffen im Festsaal ein. Guido sieht sie und möchte sie überraschen, doch kommt ihm Rodolfo zuvor.
Dr. Lessing, der nach Berlin abberufen wurde, erscheint und verabschiedet sich herzlich von Guido, dem er noch ein letztes Rätsel stellt.

2:37

42.44 – 45.21

05.3

Dialog zwischen der Schuldirektorin und Rodolfo über Rechenaufgaben vor dem Hintergrund von Euthanasie-Morden.
Die Festgemeinschaft tanzt. Rodolfo hält eine Rede über die bevorstehende Verlobung, drückt Dora einen Kuss auf die Wange und tanzt mit ihr, was Guido derartig aus dem Konzept bringt, dass er zwei Mal mit seinem Tablett stürzt und beim Aufstehen den Hund der Verlegerin mit aufs Tablett stellt.
Dialog zwischen Rodolfo und einem ordinären Schwarzhemd. Dora lässt sich unbemerkt von ihrem Platz unter den Tisch gleiten und begegnet dort Guido, der gerade wieder etwas hat fallen lassen. Sie küssen einander und Dora bittet: „Bring mich weg.“
Die Torte à la Éthiopia wird von vier Farbigen in den Saal getragen. Dann ertönt Gewieher und Guido erscheint auf dem grün bemalten Pferd seines Onkels, um Dora zu entführen. In einem Tumult stürzt ihnen die Festgemeinschaft nach.

9.15

45.21 – 54.36


6. Zeitsprung – die Familie vier Jahre später, Auftritt Giosuès und die veränderten Lebensbedingungen in der deutsch besetzten Stadt:

Nr.

Inhalt

Länge

Zeit

06.1

Am Haus des Onkels angekommen stellt Guido fest, dass er keinen Haustürschlüssel dabei hat. Er folgt Dora ins Gewächshaus, wo eine Überblendung einen Zeitsprung verdeutlicht:
Der kleine Giosuè, der gerade mit seinem Modell-Panzer spielt, kommt aus dem Gewächshaus. Die Familie besteigt ihr Fahrrad und radelt in die Stadt. Wehrmachtssoldaten sind zu sehen, und Sandsäcke, die zum Schutz von Denkmälern aufgeschichtet werden. Guido liefert Dora an der Schule ab.

2.25

54.36 – 57.01

06.2

Giosuè entdeckt ein Schild an einer Konditorei, das den Zutritt von Hunden und Juden verbietet. Guido spielt diesen Umstand vor seinem Sohn herunter. Sie beschließen, ihrerseits den Eintritt von Spinnen und Westgoten in ihren Bücherladen zu untersagen.
In der Buchhandlung: Guido wird von zwei Beamten in Zivil abgeholt. Als er zur Präfektur geführt wird, veralbert er den Marschtritt seiner Begleiter.
Giosuè passt auf den Bücherladen auf, in dem jetzt Doras Mutter erscheint, die sich ihm als seine Großmutter zu erkennen gibt: Sie möchte die Familie zu Giosuès morgigem Geburtstag besuchen.
Kurzer Dialog der Familie vor dem Buchladen, als Guido Feierabend macht.

3.50

57.01 – 1.00.51

06.3

Geburtstagsvorbereitungen im Haus des Onkels: Giosuè will nicht baden und versteckt sich daher in einem kleinen Schränkchen. Sein Schluckauf verrät ihn. Guido wendet den „Schopenhauer-Trick“ auf das Schränkchen an.

1.22

1.00.51 – 1.02.13


7. Guido, der Onkel und Giosuè werden ins Konzentrationslager verschleppt, Dora folgt ihnen freiwillig:

Nr.

Inhalt

Länge

Zeit

07.1

Dora und ihre Mutter fahren mit der Kutsche zum Haus des Onkels. Die Haustür ist aufgebrochen, die Einrichtung verwüstet.
Guido, sein Onkel, Giosuè und andere Juden werden in einem von Wehrmachtssoldaten bewachten Fahrzeug transportiert. Giosuè erklärt Guido die Verschleppung als Geburtstagsreise, von der er keine Einzelheiten verraten darf. Die anderen Mitfahrenden schauen mitleidig. Ein kleines Mädchen hält eine Katze im Arm.
Dora fährt in die Kommandantur am Bahnhof und spricht mit einem SS-Offizier in dessen Büro.
Guido, sein Sohn und der Onkel müssen mit den anderen in den Deportationszug steigen.
Als dieser angefahren ist, lässt der Offizier ihn noch einmal anhalten, da Dora darauf bestanden hat, mitzufahren.

5.27

1.02.13 – 1.07.40


8. Ankunft im KZ und Beginn des „Spiels“:

Nr.

Inhalt

Länge

Zeit

08.1

Nachts: Der Zug fährt ins Lager ein.
Tag: Die Deportierten werden aus dem Zug getrieben und dabei Männer und Frauen getrennt. Guido hält nach Dora Ausschau, kann sich ihr aber nicht nähern. Giosuè erklärt er alles, was folgt, als Spiel „Mannschaft gegen Mannschaft“, wobei die Soldaten „den Zeitrahmen vorgeben“. Als Hauptpreis zu gewinnen gäbe es „einen echten nagelneuen Panzer“. Der Onkel wird von Guido und Giosuè getrennt.

3.33

1.07.40 – 1.11.13

08.2

Guido und Giosuè kommen mit den anderen in ihrer Baracke an. Ein Trupp Wachsoldaten tritt ein und verlangt nach einem Italiener, der die Lagerregeln dolmetschen kann. Guido, der kein Deutsch kann, meldet sich freiwillig und erfindet für Giosuè den Regelkanon des fiktiven Spiels.

4.25

1.11.13 – 1.15.38

08.3

In der Fabrik des Lagers: Guido und seine Mithäftlinge verrichten Schwerstarbeit.
Bei der Rückkehr in die Baracke trifft Guido als letzter ein und wird von Giosuè begrüßt.

3.58

1.15.38 – 1.19.36

08.4

Selektion bei den Frauen: Eine Mitgefangene klärt Dora auf, dass die Alten und die Kinder umgebracht würden. Bei den Duschräumen handele es sich um Gaskammern.
Guido wird in der Fabrik von Giosuè überrascht, der vor dem Duschen geflüchtet ist. Guido weist ihn an, sich zu verstecken.
Szene im Vorraum der Gaskammern: Alte Männer und Frauen werden angewiesen, sich zu entkleiden. Unter ihnen ist auch Guidos Onkel.

2.43

1.19.36 – 1.22.19

08.5

In der Baracke: Guido instruiert Giosuè, sich von nun an immer versteckt zu halten.
Die Frauen sortieren die Kleidungsstücke der Ermordeten. In dem Wäscheberg befindet sich auch die Katze des Mädchens, das sich gemeinsam mit Guido, Giosuè und dem Onkel im Transporter befand.

1.15

1.22.19 – 1.23.34

08.6

Tagsüber im Lager: Die Männer ziehen zum Arbeitseinsatz aus. Guido versteckt Giosuè in seiner Schubkarre. Aus einem unbewachten Funkraum schicken die beiden eine Liebesbotschaft an Dora über die Lager-Lautsprecher.

1.50

1.23.34 – 1.25.24


9. Wiederbegnung mit Dr. Lessing, Guidos Anstellung als Kellner:

Nr.

Inhalt

Länge

Zeit

09.1

Guido und die anderen werden aus der Baracke gerufen und dem Lagerarzt vorgeführt. Bei diesem handelt es sich um keinen anderen als Dr. Lessing, der Guido fast widerwillig zu erkennen scheint.
Bei der Rückkehr in die Baracke äussert Guido seine Hoffnung, durch den Doktor gerettet zu werden. Giosuè hat von einem erwachsenen Häftling erschreckende Gerüchte gehört: „Aus uns machen sie Knöpfe und Seife.“ Und: „Uns verbrennen sie alle in einem großen Ofen.“ Guido bemüht sich, die Behauptungen zu entkräften. Als Giosuè von ihm fordert, umgehend nach hause zu fahren, macht er Anstalten, ihm den Wunsch zu erfüllen. Giosuè, von ihrem gestiegenen Punktestand beeindruckt, überlegt es sich anders und möchte bleiben.

6.33

1.25.24 – 1.31.57

09.2

Tagsüber im Lager: Eine Hitlerrede tönt über die Lautsprecher. Guido, der dank Dr. Lessing jetzt Bediensteter im Offiziershaus ist, beobachtet aus dem Fenster deutsche Kinder beim Versteckenspielen.
Er holt Giosuè aus der Baracke, um ihm die Kinder vorzuführen, Giosuè wird aber von dem deutschen Kindermädchen gesehen und mit den Kindern der Offiziere mitgenommen. Guido schärft ihm noch ein, auf keinen Fall zu sprechen.

3.07

1.31.57 – 1.35.04


10. Dr. Lessing enttäuscht die in ihn gesetzten Erwartungen, Guido entdeckt einen Leichenberg.

Nr.

Inhalt

Länge

Zeit

10.1

Abendessen im Offiziershaus. Die Kinder, die über den Ausgang ihres Spiels streiten, werden zur Ruhe gerufen. Dr. Lessing teilt Guido im konspirativen Tonfall mit, ihn bei nächster Gelegenheit sprechen zu müssen.
Giosuè, der am Tisch der Offizierskinder sitzt, verrät sich, als er „grazie“ sagt. Guido kann die Situation noch einmal retten. Nachdem ein erster Gesprächsversuch zwischen Guido und Dr. Lessing gescheitert ist, teilt Guido seinem Sohn einen möglichen verfrühten Abbruch des Spiels mit. Als es aber dann doch zum Gespräch mit Dr. Lessing kommt, stellt dieser Guido nur das aktuelle Rätsel vor, das ihn obsessiv beschäftigt. Dr. Lessing erfleht Guidos Hilfe zur Lösung des Rätsels.

5.11

1.35.04 – 1.40.15

10.2

Guido legt eine Schallplatte mit Offenbach auf den Plattenspieler und dreht diesen zum offenen Fenster auf den Hof hinaus. Die Musik dringt in die Baracke der schlafenden Frauen. Dora steht auf und geht zum Fenster.

2.18

1.40.15 – 1.42.33

10.3

Guido holt Giosuè und irrt mit dem schlafenden Jungen auf den Arm durch den Nebel: „Vielleicht ist das bloß ein Traum, aus dem wir wieder erwachen werden.“ Als sich der Nebel einen Moment lang lichtet, sieht Guido vor sich einen riesigen Leichenberg.

1.08

1.42.33 – 1.43.41


11. Die Lagerräumung, Guido kann Giosuè verstecken, wird aber entdeckt und erschossen:

Nr.

Inhalt

Länge

Zeit

11.1

Nachts: Räumung des Lagers. Vor der Baracke sind Wehrmachtssoldaten mit Fahrzeugen und Schäferhunden angerückt. Guido und seine Mithäftlinge unterhalten sich, sie dürften auf keinen Fall auf die Lastwagen steigen.
Guido flüchtet mit Giosuè aus der Baracke und bringt den Kleinen in einem Versteck auf dem Hof unter. Dann gelangt er unbemerkt zu den Frauenbaracken und kehrt noch einmal zu Giosuè zurück, um dessen Decke und Strickjacke zu nehmen. Nachdem er sich von seinem Sohn verabschiedet hat, verwendet er Decke und Jacke, um sich als weibliche Gefangene zu verkleiden.
Einer der Schäferhunde hat Giosuè in seinem Versteck entdeckt. Guido wendet den „Schopenhauer-Trick“ auf den Schäferhund an („Weg da, Hund“) und rettet Giosuè auf diese Weise.

4.31

1.43.41 – 1.48.12

11.2

Guido durchsucht das Gebäude, in dem die Frauen untergebracht waren, nach Dora. Beim Befragen der weiblichen Gefangenen, die gerade abtransportiert werden, wird er entdeckt und gestellt. Ein junger Soldat mit Maschinengewehr führt ihn ab.

2.20

1.48.12 – 1.50.32

11.3

Giosuè sieht aus seinem Versteck, wie Guido über den Hof geführt wird, ihm zuzwinkert und sich über den Marschtritt seines Bewachers lustig macht. Der Soldat führt Guido um eine Ecke und erschießt ihn.

1.12

1.50.32 – 1.51.44


12. Giosuè darf auf dem US-Panzer mitfahren und sieht seine Mutter wieder, Abspann:

Nr.

Inhalt

Länge

Zeit

12.1

Morgens im Lager: Nachdem die Wehrmacht abgerückt ist, verlassen die überlebenden Häftlinge ihre Verstecke und ziehen aus dem Lager. Erst als niemand mehr zu sehen ist, kommt Giosuè aus seinem Versteck. In diesem Moment fährt ein Panzer der US-Armee in das Lager ein, dessen Fahrer den Jungen zum Mitfahren auffordert.

3.42

1.51.44 – 1.55.26

12.2

Giosuè fährt im Panzer mit, der in einer Militärkolonne an den befreiten Häftlingen vorbeifährt. Als Giosuè seine Mutter sieht, lässt der Panzerführer anhalten. Giosuè wirft sich Dora in die Arme und jubelt: „Wir haben gewonnen!“
Abspann.

3.36

1.55.26 – 1.59.02