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Schauspieler- und Stabbiographien:


Darsteller:

Roberto Benigni (Guido)

Roberto Benigni wurde 1952 in einem toskanischen Dorf nahe Arezzo als Sohn eines Eisenbahners geboren. Seine Karriere begann Benigni mit alternativem Theater und als Stand-up-Comedian. Sein Leinwanddebut absolviert er unter der Regie von Bernardo Bertoluccis Bruder Giuseppe in „Berlinguer ti voglio bene“ (1977): Benigni spielt nicht nur, sondern schreibt auch am Drehbuch mit. Sein erster eigener Film entsteht 1981 mit „Tu mi turbi“. Internationale Aufmerksamkeit erregt Benigni mit seiner Rolle in Jim Jarmuschs „Down by law“ (1985), bevor er 1989 die Hauptrolle in Federico Fellinis letztem Film „Die Stimme des Mondes“ erhält.
Mit der Tragikomödie „Das Leben ist schön“ (1998) wuchs Benigni erstmals über das Niveau des medienwirksamen Slapstick-Clowns heraus und erzielte einen großen finanziellen und künstlerischen Erfolg. Im gleichen Jahr spielte er an der Seite von Gérard Depardieu in „Asterix und Obelix gegen Cäsar“.

Nicoletta Braschi (Dora)

1960 in Cesena geboren, absolvierte Nicoletta Braschi bereits ihre erste Rolle im Anschluss an ihr Schauspielstudium in einem Film Roberto Benignis, der gleichzeitig dessen Regiedebut war: „Tu mi turbi“ (1982). Seitdem hat sie mit einer Ausnahme in allen Filmen ihres Lebensgefährten und (ab 1991) Ehemanns Benigni mitgewirkt. Gemeinsam vor der Kamera stand sie auch mit Tom Waits in „Down by law“ (1985) und Walter Matthau in „Ein himmlischer Teufel“ (1988).

Marisa Paredès (Laura, Doras Mutter)

Die Spanierin Marisa Paredès begann ihre Karriere als Theater-Darstellerin, die bald auch TV-Auftritte absolvierte. Im Kino erreichte sie Bekanntheit durch ihre Zusammenarbeit mit Pedro Almodovar, unter dessen Regie sie in „Das Kloster zum heiligen Wahnsinn“ (1983), „High Heels“ (1991) und „Mein blühendes Geheimnis“ (1995) spielte. 1996 erhielt sie durch das Kulturministerium den Nationalen Filmpreis Spaniens.

Horst Buchholz (Dr. Lessing)

Horst Buchholz wurde mit seiner Rolle in Georg Tresslers „Die Halbstarken“ (1956) zum Star. In Hollywood spielte er eine Rolle in John Sturges’ Westernklassiker „Die glorreichen Sieben“ (1960). In den folgenden Jahrzehnten spielte Buchholz in deutschen, amerikanischen, britischen, spanischen, italienischen und französischen Produktionen und unter so unterschiedlichen Regisseuren wie Billy Wilder, Irvin Kershner und Wim Wenders.


Weitere:

Roberto Benigni
(Regisseur)
s.o.

Tonino Delli Colli
(Kamera)

Der 1923 geborene Tonino Delli Colli ist einer der bekanntesten italienischen Kameramänner. Bereits im Alter von zwanzig Jahren begann er damit, und 1952 filmte er den ersten italienischen Farbfilm, „Totò a colori“ unter der Regie von Steno. Im Verlauf seiner Karriere arbeitete er mit einer ganzen Reihe der größten europäischen Regisseure zusammen, darunter Pier Paolo Pasolini, Sergio Leone, Louis Malle, Federico Fellini, Lina Wertmüller, Jean-Jacques Annaud und Roman Polanski.

Nicola Piovani
(Musik)

Im Alter von 24 Jahren schrieb der 1946 in Rom geborene Nicola Piovani seine erste Filmmusik für Marco Bellocchios „Im Namen des Vaters“ (1970). Seitdem komponierte er für zahlreiche Filme, unter anderem die letzten von Fellini.