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Materialien zum Film


M1: Ein kurzer Abriss über das Leben dieses Schauspieler Joachim Gottschalk, dessen tragisches Schicksal Hans Schweikart zu seiner Novelle inspirierte, und der Text einer Rede des Bezirksbürgermeisters Michael Wrasmann aus dem Jahr 2000, als Gottschalk mit einer Gedenktafel an seiner ehemaligen Wohnstätte geehrt wurde.

M2: Die „Dokumente“ beinhalten drei NS-Gesetzestexte in Auszügen, und zwar das Gesetz „Zum Schutz des deutschen Blutes und der deutschen Ehre“ und das „Reichsbürger“-Gesetz von 1935, die Polizeiverordnung zur „Einführung des Judensterns“ von 1941, sowie eine Goebbels-Anordnung zum Ausschluss jüdischer Kulturschaffender und der Heydrich-Bericht über die Reichspogromnacht 1938.

M3: Die „Schauspieler- und Stabbiographien“ umfassen jeweils knappe biographische Angaben zu zwei Hauptdarstellern des Films, Paul Klinger und Alfred Balthoff, zum Regisseur Kurt Maetzig, dem Komponisten Wolfgang Zeller und zu Hans Schweikart, der mit seiner Novelle „Es wird schon nicht so schlimm“ die literarische Vorlage zum Film lieferte.

M4: In seinem Text „Neuer Zug auf alten Gleisen“ äussert sich Regisseur Kurt Maetzig über die Traditionslinie der DEFA zur UFA und die Schwierigkeiten eines künstlerischen Neubeginns in der Nachkriegszeit, die sich auch in Bildersprache und Stil von „Ehe im Schatten“ widerspiegeln.