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Sequenzprotokoll 2


01. Prolog und Einführung in die Filmhandlung:

Nr.

Inhalt

Länge

Zeit

-

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0.22

0.00 – 0.22

01.1

Prolog in gedämpften Farben: Um das Motiv der Kerzen wird das Sabbatgebet inszeniert. Mit dem Erlöschen einer Kerze folgt die Kamera der aufsteigenden Rauchsäule, das Bild wird schwarzweiß.

1.10

0.22 – 1.32

01.2

Zwischentitel führen ein in die Situation im deutsch besetzten Polen. Ein Zug erreicht den Bahnhof in Krakau, es folgt die erste von mehreren Registrations-Szenen im Film.

1.43

1.32 – 3.15


02. Einführung des Charakters Oskar Schindler und seine Annäherung an NS-Funktionäre:

Nr.

Inhalt

Länge

Zeit

02.1

Schindlers Wohnung: Schindler bereitet sich zum Ausgehen vor: Er holt Geld aus seiner Kommode und heftet sich das Parteiabzeichen an.

0.58

3.15 – 4.13

02.2

Nachtclub: Schindler verschafft sich Bekanntschaften mit Gästen aus SS-Kreisen. Das Bild friert ein, als er sich zusammen mit einer Nazi-Größe ablichten lässt.

3.20

4.13 – 7.33

02.3

Nachtclub: Wehrmachtssoldaten freuen sich an Animiermädchen, die zu „Im Grunewald ist Holzauktion“ tanzen.

0.35

7.33 – 8.08

02.4

Nachtclub: Schindler in geselliger Tischrunde. Gesprächsthema sind die Juden und die in Kraft getretene Judenstern-Verordnung.

0.43

8.08 – 8.51

02.5

Nachtclub: Ein neu eingetroffenes Paar erfragt, wer der Mann im Mittelpunkt der Feiergesellschaft ist, und erhält von dem Kellner, dem dieser bis zum heutigen Abend unbekannt war, die selbstverständliche Antwort: „Das ist Oskar Schindler!“
In der anschließenden Montage überbieten sich die Anwesenden gegenseitig, mit Schindler fotografiert zu werden.

0.56

8.51 – 9.47


3. Auf der Suche nach jüdischen Investoren lernt Schindler Itzhak Stern kennen:

Nr.

Inhalt

Länge

Zeit

03.1

Deutsche Truppen marschieren durch Krakau. Jüdischen Männern werden von Wehrmachtssoldaten die Bärte abgeschnitten. Schindler auf dem Weg zum Judenrat.

0.49

9.47 – 10.35

03.2

Eine Schrifttafel gibt Auskunft über den sog. Judenrat. Chaos bei den Beschwerdeinstanzen. Schindler erkundigt sich nach Itzhak Stern.

1.03

10.35 – 11.38

03.3

Bürogespräch zwischen Schindler und Stern. Schindler sucht jüdische Investoren. Stern lehnt die Zusammenarbeit ab: „Ich bin sicher, dass von meinen Bekannten keiner daran Interesse hat.“

2.37

11.38 – 14.15

03.4

Poldek Pfefferberg betritt eine Kirche, auf deren Bänken illegal Handel getrieben wird. Schindler schaltet sich ins Gespräch ein und knüpft Kontakt zu Poldek, bei dem er eine Liste mit zu beschaffenden Luxusartikeln in Auftrag gibt: „Schöne Dinge kosten nun einmal Geld.“

2.31

14.15 – 16.46


4. Gründung der Deutschen Emaillewaren-Fabrik:

Nr.

Inhalt

Länge

Zeit

04.1

Schrifttafel zur Umsiedlung der Juden ins Ghetto von Krakau am 20. März 1941. Der Menschenzug ist zu sehen, darunter auch die Familie Dresner.

0.51

16.46 – 17.37

04.2

Vertreibung einer wohlhabenden jüdischen Familie aus ihrer Wohnung. Unmittelbar danach erscheint Schindler, um von der Wohnung Besitz zu ergreifen. Der Menschenzug wird mit Dreck beworfen und von einem kleinen Mädchen beschrieen.

1.21

17.37 – 18.58

04.3

Parallelmontage: Schindler in der Wohnung der Familie, die sich im Ghetto wieder findet. Schindler: „Könnte nicht besser sein.“ Der Familienvater: „Wie in aller Welt könnte es denn noch schlimmer sein!“

1.07

18.58 – 20.05

04.4

Im Ghetto: Gespräch Poldeks und seiner Frau mit einem Bekannten, der jetzt die Uniform des jüdischen Ordnungsdienstes trägt.

0.45

20.05 – 20.50

04.5

Im Wagen: Gespräch Schindlers mit zwei späteren Investoren. Stern lehnt ab, mit Schindler zu trinken.

1.39

20.50 – 22.29

04.6

Schindler erhält bündelweise Geld durch die Investoren. Eine kurze Szene demonstriert die Funktionstüchtigkeit der Maschinen in Schindlers neuer Fabrik. Stern instruiert Schindler über die Arbeitsbedingungen seiner künftigen Belegschaft.

1.00

22.29 – 23.29

04.7

Im Ghetto: Stern wirbt vor Freunden für die Tätigkeit in Schindlers Fabrik. Bei der Registrierung von Ghettoeinwohnern organisiert er Blauscheine und fälscht Papiere für seine Bekannten. Die Ausgesonderten werden auf Lastwagen verladen. In Parallelmontage wird gezeigt, wie die Arbeiter in Schindlers Fabrik Instruktionen durch den Vorarbeiter erhalten und die Fabrik schließlich den Betrieb aufnimmt.

4.31

23.29 – 28.00

04.8

Schindler sucht eine Sekretärin und lässt sich nach den Demonstrationen mehrerer Bewerberinnen schließlich mit einer kompletten Damenmannschaft im Fabrikhof fotografieren.

1.23

28.00 – 29.23

04.9

Parallelmontage: Schindler feiert mit Nazis. Poldeks Schmuggelaktivitäten. Der Vorarbeiter schimpft mit Arbeiterinnen. Die Bestechungs-Präsente Schindlers erreichen die zuständigen Stellen und bewirken Wohlgefallen. Lieferverträge mit der Wehrmacht werden abgeschlossen.

2.20

29.23 – 31.43

04.10

Gespräch Schindler mit Stern in Schindlers Büro: Stern weigert sich zum zweiten Mal, mit Schindler zu trinken, der sich für die Unterstützung des anderen bedanken möchte.

1.17

31.43 – 33.00

04.11

Schindlers Wohnung: Das Wiedersehen zwischen Oskar und Emilie Schindler wird peinlich, da ihr eine polnische Geliebte Schindlers die Tür öffnet. Gespräch des Ehepaars.

1.03

33.00 – 34.03

04.12

Schindler und seine Frau gehen aus. Im Nachtclub spricht Schindler seine Wünsche und Hoffnungen aus: „Hier wird man den Namen Oskar Schindler sobald nicht vergessen. Oskar Schindler, werden sie sagen, ist für immer unvergesslich, denn er hat etwas Aussergewöhnliches getan, das noch niemand vor ihm geschafft hat.“ Von „allen Reichtümern der Welt träumend“, gibt Schindler an, im Krieg die Ursache seines Erfolges zu sehen. Anschließend tanzt das Ehepaar miteinander. Schindler flirtet während des Tanzes mit einer anderen.

2.49

34.03 – 36.52

04.13

Gespräch Schindler und Emilie im Bett. Anschließend verabschiedet Schindler sie am Gleis.

0.49

36.52 – 37.41


05. Bedrohung von Schindlers Arbeitern, Schindler rettet Stern vor der Deportation:

Nr.

Inhalt

Länge

Zeit

05.1

Schindlers Büro: Gespräch Schindler mit Stern über den Lauf der Geschäfte. Stern führt den einarmigen Schlosser herein, der sich bei Schindler für die Aufnahme in die Fabrik bedanken möchte.
Schindler verlässt das Gebäude auf dem Weg zu einem Termin und ist offensichtlich aufgewühlt von der Begegnung: „Was nützt der uns?“ Stern: „Er ist sehr nützlich!“

2.21

37.41 – 40.02

05.2

Schindlers Arbeiter werden von Wehrmachtssoldaten zum Schneeschippen gezwungen.
Parallelmontage: Erschießung des Einarmigen und Gespräch Schindlers mit einem Funktionär in dessen Büro: „Dass Juden Schnee schaufeln, das hat eine rituelle Bedeutung.“

2.25

40.02 – 42.27

05.3

Schindler im Bett mit einer Geliebten. Poldek stört.

0.38

42.27 – 43.05

05.4

Am Bahnhof: Schindler veranlasst, den Zug anzuhalten, und rettet so Stern vor der Deportation.
Schindler und Stern verlassen gemeinsam den Bahnsteig, von dem die Habe der Verschickten zum Katalogisieren geschafft wird. Angestellte sortieren Wertgegenstände, zuletzt Goldzähne.

4.24

43.05 – 47.29


06. Einführung des Charakters Amon Göth und Errichtung des Lagers Plaszów:

Nr.

Inhalt

Länge

Zeit

06.1

Schrifttafel: „Winter 1942“. Im Ghetto: Gespräche auf der Straße. „Das Ghetto ist Freiheit“, meint einer der Juden.

1.21

47.29 – 48.50

06.2

Rundfahrt durchs Ghetto mit Untersturmführer Amon Göth.

0.28

48.50 – 49.18

06.3

Göth besichtigt die Baustelle, wo die Villa und die Baracken des Lagers Plaszów entstehen. Helene Hirsch wird als seine Haushälterin ausgesucht. Erschießung einer jüdischen Ingenieurin auf Göths Befehl.

3.36

49.18 – 52.54

06.4

Parallelmontage Schindler / Göth bei der morgendlichen Rasur.
Appellplatzrede Göths zur bevorstehenden Räumung des Ghettos: „Heute ist ein historischer Tag.“
Die Parallelmontage zeigt Krakauer Juden in alltäglichen Szenen. In einem Hof werden die Pulte der Listenschreiber aufgebaut. Göth: „600 Jahre lang hat es ein jüdisches Krakau gegeben. (...) Ab heute Abend werden diese 600 Jahre nur noch ein Gerücht sein.“

1.31

52.54 – 54.25


07. Liquidierung des Krakauer Ghettos:

Nr.

Inhalt

Länge

Zeit

07.1

Schindler und seine polnische Geliebte reiten aus.Texttafel: „Liquidierung des Ghettos“. Soldaten rücken aus. Göth befehligt.
Schindler und seine Begleitung schauen von einem Hügel aus auf den Ghettobezirk herab.
Jüdische Familien hören das Herannahen der Räumkommandos. Familienschmuck wird in aller Eile in Brotklumpen verspeist.
Soldaten treiben Menschen aus ihren Wohnungen, der erste wird erschossen, die Koffer ausgeleert.

3.26

54.25 – 57.51

07.2

Im Wohnhaus: Gespräch Poldek mit seiner Frau Mila über die mögliche Flucht durch die Kanalisation. Poldek steigt in den Schacht.

0.39

57.51 – 58.30

07.3

Auf der Straße: Von Stern wird seine Kennkarte verlangt. Vor seinen Augen flüchtet ein Junge, dessen Vater erschossen wird. Das Kind wird von einem Soldaten gepackt und von einem anderen ebenfalls erschossen.

0.51

58.30 – 59.21

07.4

Im jüdischen Krankenhaus: Das Personal vergiftet die Kranken in ihren Betten. Eindringende Soldaten schießen auf die bereits Toten.

1.14

59.21 – 1.00.35

07.5

Auf der Straße: Eine Verletzte wird in den Armen eines Mannes erschossen. Jüdische Frauen und Männer werden voneinander getrennt.

1.02

1.00.35 – 1.01.37

07.6

In der Kanalisation: Poldeks Kameraden werden entdeckt und erschossen. Als Poldek aus der Kanalisation steigt, kommt er neben einem Leichenberg an die Oberfläche. Auf der Suche nach Mila findet er die Wohnung leer vor.

0.48

1.01.37 – 1.02.25

07.7

Danka Dresner und ihre Mutter lösen sich aus dem Flüchtlingsstrom und flüchten in ein Haus, wo Danka in einem Geheimversteck untergebracht wird. Ihre Mutter darf nicht mit hinein.

0.56

1.02.25 – 1.03.21

07.8

Poldek räumt vor Göth und einem herannahenden Trupp die ausgeleerten Koffer von der Straße. Göth amüsiert sich über die Tatsache, dass Poldek salutiert, woraufhin die Soldaten ihn unbehelligt lassen.

0.41

1.03.21 – 1.04.02

07.9

Beim Verlassen des Hauses trifft Frau Dresner auf einen kleinen Jungen, der sie vor den Soldaten versteckt. Es kommt zur Wiedervereinigung der Mutter mit ihrer Tochter, beide werden von dem kleinen Jungen weggeführt.

1.18

1.04.02 – 1.05.20

07.10

Schindler beobachtet vom Hügel aus ein kleines Mädchen, dessen Mantel in der Schwarzweiß-Szenerie rot eingefärbt ist. Das Mädchen irrt ziellos durch die Straßen und verschwindet schließlich in einem Haus, wo es sich unter einem Bett versteckt.

2.22

1.05.20 – 1.07.42

07.11

Nacht: Die Räumung wird fortgesetzt. Truppen rücken ein und entdecken in den leer stehenden Häusern versteckte Menschengruppen.
Erschießungen beginnen. Zwei Soldaten schauen zu, wie ein anderer am Klavier Mozart spielt.

2.05

1.07.42 – 1.09.47

07.12

In einem Hof häufen sich die Leichen. Göth erschöpft. Die Szene endet mit Krakau aus der Obersicht: Das Mündungsfeuer der Gewehre blitzt in den Fenstern der dunklen Gebäude auf.

0.30

1.09.47 – 1.10.17

07.13

Schindlers Fabrik: Die Produktion steht still, Schindler nachdenklich.

0.27

1.10.17 – 1.10.45


08. Lebensbedingungen der Inhaftierten in Plaszów, Schindler knüpft Kontakt zu Göth:

Nr.

Inhalt

Länge

Zeit

08.1

Plaszów: Göth auf seinem Balkon.
Auf dem Appellplatz werden die Namen der Internierten vorgelesen.
Nach Ende des Appells greift Göth zum Jagdgewehr und erschießt willkürlich zwei Frauen, bevor er etwas Morgengymnastik macht. Dialog mit der Geliebten in seinem Bett. Morgentoilette.

3.11

1.10.45 – 1.13.56

08.2

Schindler wird ins Lager gefahren und kommt zu einem Treffen von Unternehmern und SS-Funktionären in Göths Villa hinzu. Erste Begegnung Schindlers mit Göth.

1.52

1.13.56 – 1.15.48

08.3

Gespräch zwischen Schindler und Göth. Schindler meldet Ansprüche auf die inhaftierten Juden an: „Die gehören mir!“ Die Möglichkeit der Einrichtung eines eigenen Zwischenlagers werden diskutiert. Annäherung zwischen Schindler und Göth.

2.30

1.15.48 – 1.18.18

08.4

Ehemalige Ghettobewohner ziehen aus dem Lager zur Arbeit in Schindlers Fabrik. Schindler vermisst Stern.

0.33

1.18.18 – 1.18.51

08.5

Sterns Büro im Lager: Göth weist Stern ein, der von jetzt an für ihn arbeiten soll.

0.50

1.18.51 – 1.19.41

08.6

Feier bei Göth. Schindler empfängt Stern vor Göths Villa. Stern instruiert Schindler über Einzelheiten zu notwendigen Schmiergeldzahlungen und appelliert an Schindler, weiterzumachen. Zum Abschied erhält er etwas zu essen.

2.50

1.19.41 – 1.22.31


09. Schindler beginnt, Juden aus Plaszów in seine Fabrik zu retten:

Nr.

Inhalt

Länge

Zeit

09.1

Göth inspiziert die Metallwarenfabrik in Plaszów und überprüft einen Scharniermacher.

1.52

1.22.31 – 1.24.23

09.2

Auf dem Hof: Der Scharniermacher soll erschossen werden und überlebt, weil Göths Pistole nicht funktioniert.

1.22

1.24.23 – 1.25.45

09.3

Schindler lässt Stern in Plaszów Zuwendungen (hier ein Feuerzeug) verteilen und erwirkt die Verlegung des Scharniermachers in die Belegschaft seiner Fabrik.

1.08

1.25.45 – 1.26.53

09.4

Im Lager: Göth sucht in einer Häftlingsgruppe einen, der ein Huhn gestohlen hat. Nach einer willkürlichen Erschießung tritt ein kleiner Junge vor und gibt an, Göth habe eben den Schuldigen erschossen.

0.57

1.26.53 – 1.27.50

09.5

Bestechung mit Rauchwaren ermöglicht die Verlegung des kleinen Jungen aus der vorigen Szene in Schindlers Fabrik.

0.24

1.27.50 – 1.28.14

09.6

Eine Jüdin namens Regina Perlmann wird bei Schindler vorstellig. Nachdem sie beim ersten Versuch nicht empfangen wird, putzt sie sich heraus und hat als Resultat beim zweiten Mal Erfolg.

1.12

1.28.14 – 1.29.26

09.7

Schindlers Büro: Sie bittet Schindler, ihre alten Eltern aus Plaszów in seine Fabrik zu holen: „Man sagt, Sie seien ein guter Mensch.“ Schindler wirft sie unter Drohungen aus seinem Büro.

1.43

1.29.26 – 1.31.09

09.8

Gespräch Schindlers mit Stern. Schindler wütend: „Dies hier ist überhaupt keine Fabrik (...), es ist ein Zufluchtsort!“ Stern berichtet Schindler von Göths Grausamkeit. Es wird eine weitere Erschießungsszene eingeschnitten.

2.20

1.31.09 – 1.33.29

09.9

Das Ehepaar Perlmann wird beim Appell aufgerufen und in Schindlers Fabrik geholt. Die Tochter beobachtet das Eintreffen ihrer Eltern am Fabriktor.

1.05

1.33.29 – 1.34.34


10. Schindler versucht, positiven Einfluss auf Göth auszuüben. Göth entwickelt ein schizophrenes Interesse an seinem Hausmädchen Helene:

Nr.

Inhalt

Länge

Zeit

10.1

Nächtliche Feier in Göths Villa.
Gespräch Schindlers mit Helene im Keller. Sie nähern sich einander an, und Helene berichtet von Göths Härte und Misshandlungen. Schindler tröstet sie und gibt ihr einen väterlichen Kuss.

4.31

1.34.34 – 1.39.05

10.2

Nach der Feier: Dialog Schindler / Göth auf dem Balkon. Schindler versucht Göth davon zu überzeugen, wahre Macht liege darin, Todgeweihte zu begnadigen und weist auf die Bedeutung des Namens Amon hin: „der Gute“.

2.29

1.39.05 – 1.41.34

10.3

Plaszów: Dialog Göth und Stern über die Ankunft einiger Buchprüfer. Göth „begnadigt“ einen kleinen Jungen, der seinen Sattel hat fallenlassen.

0.56

1.41.34 – 1.42.30

10.4

Göth reitet auf seinem Pferd durchs Lager und unterbricht die Misshandlung einer Frau durch einen Kapo.

0.49

1.42.30 – 1.43.19

10.5

In der Villa: Göth verschont den Jungen, der erfolglos versucht hat, Flecken aus der Badewanne zu entfernen: „Ich begnadige dich.“ Als der Junge den Raum verlässt, vollführt Göth die Begnadigungs-Geste vor dem Spiegel. Der Junge wird auf dem Weg ins Lager vor Sterns Augen von der Villa aus erschossen.

1.49

1.43.19 – 1.45.08

10.6

In der Villa: Helen feilt Göths Fingernägel.

0.56

1.45.08 – 1.46.04

10.7

Parallelmontage: In einer der Häftlingsbaracken wird Hochzeit gehalten. Göth auf dem Balkon der Villa. Schindler und Nazi-Bekanntschaften in einem Nachtclub.
Göth steigt zu Helene in den Keller hinab. Nach einem längeren Dialog über die Möglichkeit einer Liebesbeziehung zwischen beiden, nähert er sich ihr in eindeutiger Absicht, schreckt dann aber zurück. Stattdessen schlägt er Helene zusammen. Das Paar in der Baracke wird vermählt. Schindler erhält im Nachtclub einen Kuss von der Sängerin.

4.58

1.46.04 – 1.51.02

10.8

Schindlers Fabrik: Betriebsfeier zu Schindlers Geburtstag im Beisein von NS-Funktionären. Zu deren Empörung gibt Schindler einer jüdischen Arbeiterin einen Kuss auf den Mund.

1.08

1.51.02 – 1.52.10


11. Selektion in Plaszów:

Nr.

Inhalt

Länge

Zeit

11.1

Nachts in der Baracke: Einer der weiblichen Häftlinge berichtet das Gerücht von den Gaskammern, das unter den Frauen diskutiert und verworfen wird.

1.40

1.52.10 – 1.53.50

11.2

Plaszów: Ein Zug kommt an. Die Pulte der Listenschreiber werden aufgebaut. Eine Gruppe von Ärzten trifft ein.

0.58

1.53.50 – 1.54.48

11.3

Balkon der Villa: Göth lässt sich von einem Militärarzt untersuchen.

0.30

1.54.48 – 1.55.18

11.4

Appellplatz: Musik wird aufgelegt. Männer und Frauen müssen sich entkleiden.
In der Baracke schminken sich die Frauen mit Blut, um lebendiger auszusehen.
Göth greift in die Selektionsvorgänge ein.

2.39

1.55.18 – 1.57.57

11.5

Die Kinder werden aus den Baracken geführt. Einige nehmen Reiß-Aus und werden von Wächtern gejagt.

1.17

1.57.57 – 1.59.14

11.6

Appellplatz: Erleichterung unter den nicht-deportierten Frauen. Entsetzen bricht aus, als die mit den Kindern beladenen Transporter vorbeifahren.

1.26

1.59.14 – 2.00.40

11.7

Ein kleiner Junge, der dem Transport entkommen konnte, durchläuft das Lager auf der Suche nach einem Versteck. Schließlich springt er in die Grube unter einer Latrine, wo sich auch Danka versteckt hält.

1.00

2.00.40 – 2.01.40

11.8

Schindler beobachtet die Vorbereitungen zur Abfahrt des Zuges mit den selektierten Häftlingen. Er setzt durch, dass die in der Mittagshitze stehenden Wagons mit Wasser abgespritzt werden, was Göth und seinen Stab zunächst zur Heiterkeit reizt.

3.12

2.01.40 – 2.04.52


12. Schindler wird aufgrund des Vorwurfs der „Rassenschande“ verhaftet und wieder freigelassen:

Nr.

Inhalt

Länge

Zeit

12.1

Schindlers Fabrik: Schindler wird von zwei Gestapo-Männern wegen des Kuss-Zwischenfalls verhaftet.

0.36

2.04.52 – 2.05.28

12.2

Im Gestapo-Gefängnis: Schindler wird in eine Zelle gesperrt.

1.07

2.05.28 – 2.06.35

12.3

Im Büro eines SS-Funktionärs: Göth legt ein gutes Wort für Schindler ein.

1.20

2.06.35 – 2.07.55

12.4

Am Esstisch eines mit Schindler befreundeten SS-Funktionärs: Dieser rügt Schindler und verkündet, die Juden hätten keine Zukunft: „Das ist nicht das typische antisemitische Geschwätz - es ist beschlossene Sache.“

0.21

2.07.55 – 2.08.16


13. Exhumierung und Verbrennung von Erschossenen vor den Toren Krakaus:

Nr.

Inhalt

Länge

Zeit

13.1

Krakau: Asche regnet vom Himmel. Schindler tritt auf die Straße.

0.31

2.08.16 – 2.08.47
DVD 2:
0.00 – 0.31

13.2

Ausserhalb der Stadt: Die Leichen der Ghettoräumung werden exhumiert.

1.11

2.08.47 – 2.09.58
DVD2:
0.31 – 01.42

13.3

Gespräch Schindlers mit Göth am brennenden Leichenberg. Göth kündigt die Auflösung des Lagers Plaszów an. Schindler entdeckt das Mädchen im roten Mantel als Leiche auf einem Karren.

0.43

2.09.58 – 2.10.41 DVD2:
01.42 – 02.25

13.4

Sterns Schreibstube: Schindler verspricht Stern eine „Vorzugsbehandlung“ bezügl. des Transportes nach Auschwitz und gibt sich hoffnungsvoll: „Der Tag wird kommen, an dem all das sein Ende haben muss.“ Stern und Schindler trinken zusammen.

2.01

2.10.41 – 2.12.42 DVD2:
02.25 – 04.26

13.5

Schindlers Wohnung: Schindler ist nachdenklich und hört Billie Holidays „God bless the child.“ Anschließend packt er sein Geld in drei Koffer.

1.09

2.12.42 – 2.13.53 DVD2:
04.26 – 05.37


14. Erstellung der Liste durch Schindler und Stern und Verbringung der Fabrik nach Brünnlitz:

Nr.

Inhalt

Länge

Zeit

14.1

Göths Villa: Schindler unterbreitet Göth seinen Plan, die Firma ins Sudetenland umzusiedeln und ihm dafür seine Arbeiter abzukaufen.

1.15

2.13.53 – 2.15.08 DVD2:
05.37 – 06.52

14.2

Sterns Schreibstube: Schindler und Stern stellen die Liste zusammen. Schindler spornt an: „Mehr, mehr!“ Parallelmontage: Schindler überbringt Göth den Geldkoffer. Schindler appelliert erfolglos an einen befreundeten Unternehmer, sich den Rettungsbemühungen anzuschließen.

2.39

2.15.08 – 2.17.47 DVD2:
06.52 – 09.31

14.3

Gespräch Schindlers mit Stern über die Liste. Stern: „Diese Liste ist etwas absolut Gutes. Diese Liste ist das Leben und rundherum um ihre Ränder ist das Verderben.“

1.28

2.17.47 – 2.19.15 DVD2:
09.31 – 10.59

14.4

Göths Villa: Schindler fordert Göth heraus, ihm Helene zu überlassen, falls er im Kartenspiel gegen ihn gewänne. Göth sträubt sich: „Ich möchte mit ihr alt werden.“ Als er sich der Unmöglichkeit seines Wunsches bewusst wird, geht er auf Schindlers Angebot an.

1.31

2.19.15 – 2.20.46 DVD2:
10.59 – 12.30

14.5

Montage: Die Schindlerjuden finden sich auf dem Appellplatz zusammen und besteigen die Züge.

1.46

2.20.46 – 2.22.32 DVD2:
12.30 – 14.16

14.6

Zugfahrt des Männertransports.

0.38

2.22.32 – 2.23.10 DVD2:
14.16 – 14.54

14.7

Ankunft der jüdischen Männer in Brünnlitz. Schindler empfängt sie am Bahnsteig mit einer Willkommens-Ansprache.

1.25

2.23.10 – 2.24.35 DVD2:
14.54 – 16.19


15. Transport der Frauen nach Auschwitz und ihre Rettung durch Schindler:

Nr.

Inhalt

Länge

Zeit

15.1

Zugfahrt des Frauentransportes: Eine von ihnen macht ein düsteres Vorzeichen aus, ein Kind am Streckenrand, das eine Kopf-ab-Geste vollführt.

0.38

2.24.35 – 2.25.13 DVD2:
16.19 – 16.57

15.2

Ankunft des Frauentransports in Auschwitz. Die Frauen werden aus dem Zug getrieben. Vom Himmel regnet Asche, der Schornstein wird ins Bild gerückt.

2.33

2.25.13 – 2.27.46 DVD2:
16.57 – 19.28

15.3

Schindlers Büro: Schindler erfährt vom Verbleib der Frauen und tritt zur Rettung in Aktion.

0.15

2.27.46 – 2.28.01 DVD2:
19.28 – 19.43

15.4

Auschwitz: Den Frauen werden die Haare geschoren, sie müssen sich entkleiden und werden von den Aufseherinnen in einen Duschraum getrieben. Statt Gas kommt schließlich Wasser aus den Düsen.

2.45

2.28.01 – 2.30.46 DVD2:
19.43 – 22.28

15.5

Vor dem Krematorium: Die Frauen gehen an der langen Schlange der Selektierten vorbei, die eben in die Gaskammern geführt werden.

0.50

2.30.46 – 2.31.36 DVD2:
22.28 – 23.18

15.6

Appellplatz in Auschwitz: Die Frauen weisen den Lagerkommandanten darauf hin, dass sie fälschlicherweise nach Auschwitz transportiert worden seien.

0.44

2.31.36 – 2.32.20 DVD2:
23.18 – 24.04

15.7

Gespräch Schindlers mit einem SS-Bürokraten in dessen Büro. Schindler besticht diesen, um die Rettung der Frauen zu erwirken.

2.21

2.32.20 – 2.34.41 DVD2:
24.04 – 26.25

15.8

Auschwitz: Selektion der Schindlerjuden zum Rücktransport. Schindler schaltet sich persönlich ein, um die Kinder zu retten, die das Wachpersonal den Müttern entreißt, und bezeichnet sie als „kriegswichtige Arbeiter“, deren Finger zum Polieren von Patronenhülsen gebraucht würden.

2.31

2.34.41 – 2.37.12 DVD2:
26.25 – 28.56


16. Verbesserte Lebensbedingungen in Schindlers neuer Fabrik:

Nr.

Inhalt

Länge

Zeit

16.1

Brünnlitz: Gang der Frauen zur Fabrik mit Schindler in ihrer Mitte.

1.20

2.35.12 – 2.36.32 DVD2:
28.56 – 30.16

16.2

Schindlers Ansprache an das Wachpersonal in seiner Fabrik. Er verbietet standrechtliche Hinrichtungen.

1.02

2.36.32 – 2.37.34 DVD2:
30.16 – 31.18

16.3

Kirche in Brünnlitz: Schindler überrascht seine Ehefrau beim Kirchgang und leistet ihr ein Treueversprechen für eine gemeinsame Zukunft.

0.35

2.37.34 – 2.38.09 DVD2:
31.18 – 31.53

16.4

Schindlers Fabrik: Schindler führt Emilie herum. Stern teilt Schindler die Klagen über mangelhafte Qualität den Granatenhülsen mit. Schindler: „Stern, wenn diese Firma nur eine Granate herstellen würde, die man auch abfeuern kann, wäre ich sehr unglücklich.“

1.10

2.38.09 – 2.39.19 DVD2:
31.53 – 33.03

16.5

Schindler fordert einen Arbeiter auf, Feierabend zu machen: „Bereiten Sie sich auf den Sabbat vor.“

1.03

2.39.19 – 2.40.22 DVD2:
33.03 – 34.06

16.6

Sabbatfeierlichkeiten in der Fabrikhalle: Die Kerzen, die entzündet werden, sind farbig. Das Wachpersonal lauscht befremdet den Gesängen. Texttafeln teilen mit, Schindlers Munitionsfabrik sei bis Kriegsende ein „Vorbild für Nichtproduktion“ gewesen.

1.00

2.40.22 – 2.41.22 DVD2:
34.06 – 35.06

16.7

Schindlers Büro: Stern teilt Schindler mit, dass seine privaten Finanzen erschöpft sind.

0.36

2.41.22 – 2.41.58 DVD2:
35.06 – 35.42


17. Kriegsende, Abschied der Juden von Schindler und Epilog:

Nr.

Inhalt

Länge

Zeit

17.1

Die Nachricht von der deutschen Kapitulation kommt über das englische Radio. Schindler bittet die Wachmannschaften in die Fabrikhalle.

0.43

2.41.58 – 2.42.41 DVD2:
35.42 – 36.26

17.2

Versammlung in der Fabrikhalle: Schindler fordert die Wachmannschaften auf, die Arbeiter zu liquidieren oder aber ihre Posten zu verlassen. Die Wachmannschaften entscheiden sich daraufhin zu gehen. Schindler an seine Arbeiterschaft: „Im Gedenken an die unzähligen Opfer in ihrem Volk schlage ich vor, dass wir nun alle drei Schweigeminuten einlegen.“
Die Arbeiter beginnen zu beten.

3.35

2.42.41 – 2.46.16
DVD2:
36.26 – 40.01

17.3

Einer der Arbeiter gibt einen Goldzahn her, aus dem ein Ring für Schindler geschmiedet wird.
Schindler und Emilie bereiten ihre Flucht vor.

0.55

2.46.16 – 2.47.11
DVD2:
40.01 – 40.56

17.4

Menschenansammlung vor der Fabrik: Die Arbeiterschaft übergibt Schindler einen Entlastungsbrief und dann den Ring. Schindler verliert die Beherrschung und teilt seine Selbstvorwürfe mit: „Ich hätte mehr Menschen retten können.“
Abfahrt des Ehepaars Schindler.

5.10

2.47.11 – 2.52.21
DVD2:
40.56 – 46.06

17.5

Am Morgen auf dem Fabrikgelände: Ein berittener Rotarmist erreicht die Fabrik und kann keine Antwort auf die Frage eines der Juden geben: „Wo sollen wir jetzt hin?“

1.08

2.52.21 – 2.53.29
DVD2:
46.06 – 47.14

17.6

Die Kamera betrachtet die Menschenmenge der Schindlerjuden beim Marsch über ein Feld.

1.08

2.53.29 – 2.54.37
DVD2:
47.14 – 48.22

17.7

Hinrichtung Amon Göths, mit Texttafel.

0.22

2.54.37 – 2.54.59
DVD2:
48.22 – 48.44

17.8

Die Kamera fährt durch die leer stehende Fabrik Schindlers, mit Texttafel.

0.22

2.54.59 – 2.55.21
DVD2:
48.44 – 49.06

17.9

Von der Menschenmenge auf dem Feld erfolgt eine Überblendung auf die echten Schindlerjuden, nunmehr in Farbe.
Der Zug der Schindlerjuden in Begleitung der Schauspieler ihrer Filmcharaktere legt in Jerusalem Steine auf dem Grab Schindlers nieder. Zuletzt wird eine Rose darauf abgelegt, und aus der Entfernung ist Liam Neeson an Schindlers Grab zu sehen.

3.46

2.55.21 – 2.59.08
DVD2:
49.06 – 52.52

-

Abspann.

6.00

2.59.08 – 3.05.08
DVD2:
52.52. – 58.