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Kritiken - Übersicht

 

K1       Als „ein stilles, herzliches Plädoyer für mehr Zwischenmenschlichkeit“ bezeichnet Thilo Wydra den Film in seiner wohlwollenden Rezension, die „Zug des Lebens“ nicht nur gegen „Das Leben ist schön“ abgrenzt, sondern ihn im Vergleich der beiden auch als den gelungeneren herausstellt.

K2       Auch Jan Schulz-Ojala vergleicht „Zug des Lebens“ mit dem Benigni-Film. Ausgehend vom Märchen-Charakter beider Produktionen betont er – mit viel Sympathie für Mihaileanus Film – die Unterschiede in der durch jeweils spezifischen Humor geprägten Gestaltung.

K3       Heike Kühn sieht Mihaileanus Hauptanliegen mit „Zug des Lebens“ darin, dem Wahnsinn der nationalsozialistischen Massenvernichtung den Wahnwitz der Märchenerzählung entgegenzustellen.

K4       Lars-Olav Beier kritisiert an „Zug des Lebens“ vor allem die schwache Figurenzeichnung, die Inszenierung der Nazis als „Pappkameraden“ und die Schluss-Szene, die er als „aufgesetzt“ empfindet.

K5     Matthias N. Lorenz sieht in seiner Beurteilung von „Zug des Lebens“ im Vergleich zu „Das Leben ist schön“ Mihaileanus Film als den schwächeren an. Besonders scharf ist seine Kritik, Mihaileanu verwende „jüdische Stereotypen“, die mit „antisemitischen deckungsgleich“ seien.