Diese Seite drucken

Animationsfilm

 

(Diese Darstellung befindet sich auf dem Stand von 1995.)

Alexandra Schatz arbeitet seit 1986 als Regisseurin und Produzentin. Sie widmet sich in erster Linie dem Zeichentrickfilm für Kinder. Mit Kindern inszeniert und zeichnet sie 1987 die Filme ABC und Wir reisen nach Hiroshima, die mit dem Kommunalen Kino Hannover entstehen. Neben zahlreichen Kurzfilmen für das Fernsehen, z.B. für Die Sendung mit der Maus und für Das Sandmännchen, produziert die "Alexandra-Schatz-Filmproduktion" in Hannover eigene Projekte.

Luzie taucht unter (1994), die Geschichte eines kleinen Krokodilmädchens, das sich in der Kanalisation verirrt, wird vielfach preisgekrönt. Um die Abenteuer von Luzie zehn Minuten lang in Szene zu setzen, hat Alexandra Schatz drei Jahre lang hart gearbeitet. Rund 15 000 Mal hat sie die Silhouette von Luzie mit der Hand ausgeschnitten und sie auf die von Michel Guerin gemalten Hintergründe geklebt. Doch nicht nur die künstlerische, auch die geschäftliche Betreuung ihrer Produktionen managt sie im "Ein-Frau-Betrieb". Ihr neuestes Projekt ist Marvellous Milly, das sie mit einer Londoner Filmproduktion herstellen wird.

Gerd Gockell und Kirsten Winter betreiben ihr Animationsfilmproduktion "anigraf" Tür an Tür mit Alexandra Schatz. Beide haben wie Alexandra Schatz an der HBK Braunschweig studiert und sich dem Zeichentrickfilm verschrieben. Seit 1990 stellt ihre Firma "anigraf" eigene künstlerische Animationsfilme her, produziert im Autrag Titel- und Abspänne für Kinofilme (z.B. Schattenboxer und Bunte Hunde), Trailer für Filmfeste, vermietet ihr Equipment und gestaltet auch Printmedien, wie Kataloge und Filmplakate. Gockell und Winter experimentieren mit neuen und "klassischen" Techniken des Animationsfilms. Das Spektrum ihrer Arbeiten reicht vom herkömmlichen Zeichentrickfilm, über die Verwendung von Fotos, Prints, Fotokopien und Collagen bis zur Ölmalerei auf Glas und Computergrafiken. Für Miles, so what! (1993) erhielt Gerd Gockell das Prädikat "besonders wertvoll", ebenso wie Kirsten Winter für Clocks (1995).