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Freelancer

 

(Diese Darstellung befindet sich auf dem Stand von 1995.)

Seit den siebziger Jahren arbeiten Rudolf Dornis, Winfried Wallat, Wolfgang Jost und Dieter Hermann in Hannover und realisieren als Freiberufler engagierte Projekte.

Rudolf Dornis ist ab 1966 als Kameramann bei der Agir-Werbe beschäftigt. 1970 macht er sich selbständig und produziert neben zahlreichen Kinowerbefilmen, TV-Spots und Beiträgen für deutsche und ausländische Fernsehanstalten auch zahlreiche Dokumentar- und Spielfilme. 1987 entsteht Man kann ja nie wissen (Regie: Gerhard Hostermann), den die "Fuzzi Film Produktion" in Hannover und Berlin dreht. Dornis übernimmt die Kameraführung, Michael Hemmerling und Winfried Wallat sorgen für den richtigen Ton. Der Dokumentarspielfilm über den MERZ-Künstler Kurt Schwitters profitiert als erster Film von der neu eingerichteten Filmförderung in Niedersachsen und wird für den Deutschen Filmpreis 1988 nominiert. Rudolf Dornis ist jetzt fester Kameramann bei TVN in Hannover.

Winfried Wallat ist seit 1978 freier Toningenieur bei Rundfunk- und TV-Anstalten sowie diversen Filmproduktionen tätig. 1986 gründet er in Hannover die "Lumière-Film-Produktion", die unter anderem 1991 Linden - ein Arbeiterlied produziert. Zeitzeugen, die in den dreißiger Jahren in Linden gelebt haben, berichten hier über ihre persönlichen Lebens- und Arbeitsbedingungen. Regie führt Wallat gemeinsam mit Wolfgang Jost.

Jost ist seit 1980 fest angestellter Kameramann beim NDR und hat häufig mit dem Regisseur Klaus Wildenhahn zusammenarbeitet. Darüber hinaus ist er als freier Kameramann und Autor tätig. Ebenfalls freiberuflich engagiert ist Dieter Hermann, der von 1975 bis 1981 Leiter der Glocksee-Schule Hannover war. Seit 1976 ist er im Bereich Film und Video aktiv. Ein größeres Projekt seiner "Dieter Hermann Audio-, Film & VideoPraxis" ist Ihr seht die Welt von hinten, ich von vorn - Geschichte einer Kindheit (1984/86), das mit Unterstützung des Kuratorium junger deutscher Film entsteht. Bei dieser Dokumentation über ein schwer erziehbares Kind führt Hermann Regie, an der Kamera: Rudolf Dornis.