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Georg Alexander

 

* 3.4.1888 Hannover † 30.10.1945 Berlin

"Er ist der Elegant, ob in Frack oder Uniform, immer mit gestriegeltem Scheitel, ein Charmeur, der leichtfüßig übers Parkett schweben kann". (CineGraph)

Auf der Bühne und im Film ist Georg Alexander, Sohn des Schauspielers Georg Lüddeckens, schon früh auf die Rolle des "Bonvivants" festgelegt. Von 1915 (Der Schwiegervater seines Leutnants) bis 1944 (Die Frau meiner Träume, Georg Jacoby) variiert der vielbeschäftigte Filmstar diesen Typ in unzähligen Rollen, etwa als Prince of Wales in Richard Oswalds Lady Hamilton (1921) oder in seinem ersten Tonfilm Liebeswalzer (1929/30, Wilhelm Thiele). Der sportliche Darsteller betätigt sich außerdem als Rennfahrer und Herrenreiter und stellt 1921 sogar einen Rekordhochsprung "zu Pferde" auf.

Darüber hinaus ist er Regisseur und gründet als Produzent zwei Filmfirmen: 1917 gemeinsam mit seiner Frau, der Schauspielerin Aud Egede-Nissen, die "Egede-Nissen-Film Comp" und 1919 die eigene "Alexander-Film GmbH". Die erste Gesellschaft konzentriert sich auf die Produktion von Serienfilmen, bei denen meist Frau Nissen vor und Alexander hinter der Kamera agiert. In der nach ihm benannten Firma widmet sich Alexander dagegen der Herstellung von Filmen aus der Welt des Sports.

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