Diese Seite drucken

Herbert Bötticher

 

* 19.12.1928 Hannover

Nach dem Abitur am hannoverschen Luther-Gymnasium besucht Herbert Bötticher die Schauspielschule seiner Heimatstadt. 1950 tritt er sein erstes Engagement am Staatstheater Karlsruhe an. Über Bielefeld, Frankfurt/Main und Stuttgart kommt er 1958 als festes Ensemble-Mitglied zu den Münchener Kammerspielen.

Seine erste Fernsehrolle ist der Güldenstern in der Peter Wirth-Inszenierung HAMLET (1960). Die Arbeit mit dem Regisseur Wirth setzt sich in verschiedenen Theaterprojekten fort. Im Kino ist Herbert Bötticher in MORGENS UM SIEBEN IST DIE WELT NOCH IN ORDNUNG (1967, Kurt Hoffmann) zu sehen. Seinen hohen Bekanntheitsgrad verdankt er jedoch seinen über 150 TV-Rollen wie in BIEDERMANN UND DIE BRANDSTIFTER (1963) oder ZIEH DEN STECKER RAUS, DAS WASSER KOCHT (1986). Sein Charakteristikum ist "dieses typische Grinsen (...) - das Bötticher-Grinsen, das ihn während der letzten 30 Jahre beim Fernsehen so populär gemacht hat wie die Mainzelmännchen und die Wetterkarte." (Das Neue Blatt)

Heute ist Herbert Bötticher hauptsächlich auf der Bühne zu sehen. Er lebt, verheiratet mit der Schauspielerin Irmgard Evers, in München.

jog