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Karl Hasselmann

 

* 8.5.1883 Hannover † 8.6.1966 Berlin

Nach einer Lehre als Mechaniker und dem Militärdienst in Berlin kehrt Karl Hasselmann in seine Heimatstadt zurück. 1906 wird er Mechaniker in der Versuchswerkstatt für Kinogeräte und Grammophone bei der Firma Carl Buderus, Hannover. Im gleichen Jahr entsteht DER HAUPTMANN VON KÖPENICK (Carl Buderus, Carl Sonnemann) als nachgestellte Aktualität; Hasselmann ist hier zugleich Darsteller und Kameramann. Im Dezember 1908 geht er als Regieassistent Emil Schünemanns nach Berlin zur Deutschen Mutoskop- und Biograph GmbH.

Nach dem Krieg arbeitet er für so bekannte Regisseure wie E.A. Dupont (u.a. DIE GEIER-WALLY, 1921), Emil Albes oder Karl Grune. Durch seine stimmungsvolle Fotografie trägt er, als ständiger Mitarbeiter des Regisseurs Gerhard Lamprecht, entscheidend zum Erfolg der "Milljöh"-Filme (u.a. DIE VERRUFENEN, 1925) sowie der "Preussen"-Filme (DER KATZENSTEG, 1927; DER ALTE FRITZ 1927) bei.

Nach Einführung des Tonfilms bricht für ihn - abgesehen von der Tätigkeit bei Lamprecht - der kontinuierliche Arbeitszusammenhang auseinander. Da er ab 1950 keine Aufträge für Spielfilme mehr bekommt, ist er bis 1952 als Kameramann für Kurzdokumentar- und Industriefilme aktiv.

(Nach: CineGraph)

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