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Hilde Hildebrand

 

* 10.9.1897 Hannover † 28.4.1976

Hilde Hildebrand bleibt unvergessen als alternde Hippodrom-Besitzerin Anita in GROSSE FREIHEIT NR. 7 (1944, Helmut Käutner). "Als Hilde Hildebrand ihr Lied sang 'Beim ersten Mal da tut's noch weh', kriegte ich eine Gänsehaut. So hinreißend fand ich das. Ich könnte sie noch heute dafür umarmen." (Gustav Knuth)

Die Tochter eines Monteurs ist vor allem Komödiantin beim Theater. Anfang der zwanziger Jahre geht sie nach Berlin an verschiedenen Bühnen. In kurzen Filmlustspielen von Heinrich Bolten-Baeckers ist sie meist als "Mädchen aus gutem Hause" zu sehen. Der Beginn des Tonfilms bietet Hildebrand mehr Entfaltungsmöglichkeiten. Sie spielt u.a. Halbweltdamen (MORAL UND LIEBE, 1933, Georg Jacoby) und intrigante Freundinnen (AMPHITRYON, 1935, Reinhold Schünzel).

Der Nachkriegsfilm lässt ihre Talente weitgehend ungenutzt, nur in DIE FASTNACHTSBEICHTE (1961, Wilhelm Dieterle) hat sie noch einmal Gelegenheit zu glänzen.

E.L.

 hildebrandt