Diese Seite drucken

Jürgen Jürges

 

* 12.12.1940 Hannover

Die Geschichte ist ihm die Hauptsache, erklärt Jürgen Jürges und entscheidet sich wissentlich dabei oft gegen das "schöne" Bild. Aber vielleicht zählt er gerade deshalb zu den meistbeschäftigten und angesehensten Kameraleuten des "Neuen Deutschen Films". Seit 1970 arbeitet er als freier Kameramann und hat inzwischen über 50 Kino- bzw. Fernsehfilme gedreht.

Nach seinem Examen an der Fotofachschule in Berlin hält er sich mit wenig Geld über Wasser, sammelt erste Erfahrungen bei Wolf Wirth und bekommt schließlich die erste Kamera-Assistenz bei Ernst Wild in DIE TOTE VON BEVERLY HILLS (1964, Michael Pfleghar). Doch erst nach der fruchtbaren Zusammenarbeit mit R.W. Fassbinder (ANGST ESSEN SEELE AUF, 1973; EFFI BRIEST, 1972/74) kommen die Angebote.

Jürgen Jürges' Kameraarbeit ist mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden, u.a. zweimal mit dem Bundesfilmpreis: 1980 für DIE LETZTEN JAHRE DER KINDHEIT (1979, Norbert Kückelmann) und 1994 für IN WEITER FERNE SO NAH (1993, Wim Wenders).

 jürgen