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Renate Krößner

 

* 17.5.1945 Osterode/Harz

Renate Krößner kommt in der Harzstadt Osterode zur Welt, doch schon bald übersiedelt die Familie nach Ostberlin. Dort besucht Renate die Oberschule, spielt nebenbei am Laientheater, studiert an der Staatlichen Schauspielschule und schließt 1964 ihre Ausbildung mit dem Diplom ab.

Es folgen Engagements an verschiedenen kleineren Theatern (in Parchim, Stendal und Senftenberg), schließlich am Theater in Brandenburg. 1965 spielt sie in TIEFE FURCHEN ihre erste Filmrolle, im selben Jahr hat sie auch ihr Fernseh-Debüt. Bis Mitte der siebziger Jahre ist sie verschiedentlich in TV-Produktionen zu sehen, eine junge Schauspielerin unter vielen. Das ändert sich 1979, als sie mit Heiner Carow den Defa-Film BIS DASS DER TOD EUCH SCHEIDET dreht. Ein Jahr später erlangt sie auch internationale Anerkennung: In Konrad Wolfs Film SOLO SUNNY spielt sie eine unangepasste, eigenwillige Schlagersängerin, eine Rolle, für die sie bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin 1981 den Silbernen Bären erhält.

In der Folgezeit ist Renate Krößner u.a. in dem Defa-Spielfilm EINER VOM RUMMEL (1982) von Lothar Großmann, der Fontane-Verfilmung MATHILDE MÖHRING (1982) von Karin Hercher und diversen TATORT-Episoden zu sehen. Für die Rolle der Uschi Klamm in Adolf Winkelmanns NORDKURVE (1991) erhält sie 1993 das Filmband in Gold.

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