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May Spils

 

* 29.7 1941 Twistringen bei Bremen

May Spils studiert nach dem Abitur Sprachen, arbeitet als Sekretärin und nimmt Schauspielunterricht. 1962 zieht sie nach München, arbeitet zunächst als Fotomodell und später als Kleindarstellerin beim Film.

Ihr Regie-Debüt gibt sie 1966 mit den beiden Kurzfilmen DAS PORTRAIT und MANÖVER. In ihrem ersten abendfüllenden Spielfilm ZUR SACHE SCHÄTZCHEN (1968) gelingt ihr mit der turbulenten Komödie um einen zynischen Schwabinger Edelgammler, der von Werner Enke verkörpert wird, ein Sensationserfolg. Hierzu trägt auch die Besetzung der weiblichen Hauptrolle mit Uschi Glas bei. Die Arbeit mit Werner Enke erstreckt sich auf alle späteren Filme May Spils'. NICHT FUMMELN LIEBLING (1970) und HAU DRAUF KLEINER (1974) können jedoch nicht an ihren frühen Erfolg anknüpfen.

Erst mit der Komödie WEHE, WENN SCHWARZENBECK KOMMT (1979) gelingt der Regisseurin mit der skurrilen Geschichte um einen von der Steuerfahndung verfolgten Schrotthändler und einen bankrotten Flohzirkusdirektor ein Comeback.

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