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Von der Elbe bis zur Küste

 

Cuxhaven und die Elbmündung sind beliebte Filmmotive. In dem Sciencefiction F.P.1 antwortet nicht über eine damals utopische Ozeanplattform grüßt Hans Albers als Flieger Elissen die Sonne.
Weitere Schauplätze des von Karl Hartl 1932 für die Berliner UFA inszenierten Films sind Warnemünde und die Greifswalder Oie. Der Film wird in drei Sprachfassungen gedreht, denn eine Synchronisation ist 1932 technisch noch nicht realisierbar. In der englischen Fassung Secrets of F.P.1 sehen wir Conradt Veidt in der "Albers-Rolle"; in der französischen Version I.F.1 ne répond plus spielt Charles Boyer den Ozeanflieger.

In Das Haus in Montevideo tummelt sich die kinderreiche "Familie Nägler" 1951 am Strand von Cuxhaven. Die Komödie von und mit Curt Goetz wird von der Göttinger "Domnick-Film" produziert. Curt Goetz führt hier gemeinsam mit seiner Frau Valerie von Martens Regie. Beide stehen auch vor der Kamera: er als tugendsamer Professor "Traugott Nägler", sie als seine Gattin "Marianne". Eine Erbschaft aus dem fernen Montevideo stellt nicht nur die näglersche Moral auf eine harte Probe. Das Happy End beschert Cuxhaven auch die "Traugott"-Heulboje. Die heute bekanntere Version mit Heinz Rühmann in der Rolle des Familienvaters entsteht nicht an der Nordseeküste, Regisseur Helmut Käutner verlegt die Handlung 1963 ins fränkische Eichstätt.

Im Sommer 1975 dreht Hark Bohm unweit von Cuxhaven den Film Nordsee ist Mordsee. Hauptdarsteller sind die 14jährigen Uwe (Uwe Enkelmann) und Djingis (Djingis Bowakow). Die beiden hauen von zu Hause ab, bauen ein Floß, klauen ein Segelboot und steuern von Hamburg elbabwärts dem offenen Meer zu. Aus erbitterten Feinden werden Freunde auf der Fahrt ins Ungewisse.

Das Haus in Montevideo Nordsee ist Mordsee

Das Haus in Montevideo         Nordsee ist Mordsee