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Sequenzprotokoll


Als Sequenzen bezeichnet man die mehr oder weniger "geschlossenen" Teilstücke eines Films. Sie bilden die kleinsten Handlungseinheiten bzw. "Kapitel" der Darstellung. Im Extremfall kann eine Sequenz auch nur aus einer langen Einstellung (Plansequenz) bestehen. Die Festlegung von Sequenzen ist - weitergehender als dies für Einstellungen gilt - eine Interpretationsfrage. Mitunter ist es möglich und sinnvoll, umfangreichere Sequenzen in Subsequenzen zu unterteilen. Spielfilme umfassen häufig 10 - 15 Sequenzen bzw. 30 - 50 Subsequenzen.
Im folgenden ein Beispiel für eine Mustertabelle eines Sequenzprotokolls. Die erste Ordnungszahl steht für die Gesamtsequenz, die zweite für etwaige Subsequenzen.

Filmtitel:

Sequenz-
nummer
Handlung, Geschehen, Bildinhalte Zeit von - bis
(Std.Min.Sek.)
Dauer
(Min.Sek.)
1.1.      
1.2.      
2.      
3.      
4.1.      
4.2.      
4.3.      
5.      
       
       
       

Fortsetzung (...)

Ergänzungen in Form weiterer Spalten sind möglich, z.B. für die Anzahl der jeweiligen Einstellungen pro Sequenz.