Lichtspielträume

Die Ausstellung „Lichtspielträume. Kino in Hannover 1896 -1991“ wurde 1991 von Pamela Müller im Auftrag der Gesellschaft für Filmstudien erarbeitet und war vom 6. Oktober bis 24. November 1991 im Theater am Aegi in Hannover zu sehen.

Ausstellungsschwerpunkte waren:

– Hannoversche Kinoanfänge
– Kino unterm Hakenkreuz
– Hannoversche Kinos in der Nachkriegszeit
– Film und Werbung
– Kino als belehrender Ort
– Film und Politik
– Geschichte Hannovers im Dokumentar- und Kulturfilm

In den Jahren 1992 und 1993 wanderte die Ausstellung durch fünf niedersächsische Städte, ergänzt um die jeweilige lokale Filmgeschichte.

Lichtspielträume

 

 

 

 

 

Der Katalog zur Ausstellung, der einzelne Aspekte der Thematik vertiefend behandelt, kann bei der GFS bezogen werden.

 

Das linksstehende Foto zeigt das Hannoversche Premierenkino „Weltspiele“ im Jahr 1953. In den fünfziger Jahren erlebten die „Weltspiele“ ihre Blütezeit als Erst- und Uraufführungstheater. Das Kino hatte 1160 Sitzplätze und war seinerzeit das größte Hannovers. In seinen besten Zeiten beschäftigten die „Weltspiele“ 22 Platzanweiserinnen, fünf Kassiererinnen, vier Vorführer, zwei Portiers und einen Pagen in Uniform.

Mehr zur Kinogeschichte Hannovers sowie einen Überblick über die Ausstellungsinhalte der „Lichstspielträume“ und die einzelnen Ausstellungstafeln nebst einer interaktiven Karte zur Entwicklung der hannoverschen Kinolandschaft finden Sie in der Lernwerkstatt Geschichte.

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